
Gedenkseite von Amy Winehouse (geb. Amy Jade Winehouse)
Britische Sängerin und Songschreiberin
Gedenkkerzen
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Emoria entzündet eine Gedenkkerze im Gedenken an Amy Winehouse.
Emoria
23. Juli 2026
Kondolenzbuch
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Erinnerungen
10 Erinnerungen

🕯️ Todestag

Amy Winehouse Florianapolis C. Costa 1

Amy Winehouse retratada en xullo de 2008

Amy Winehouse wax figure at Madame Tussauds in London

Amy Winehouse singing at the Virgin Festival, Pimlico, Baltimore, Maryland, USA on 4 August 2007.

Amy Winehouse Memorial

Amy Winehouse in concert at the North Sea Jazz Festival in The Hague, July 2004

Mural callejero Barcelona en el districto de Gràcia

Amy-Winehouse-Tribute-Concert-Bucharest

Amy Winehouse at the Eurockéennes of 2007

Statue of Amy Winehouse in Camden Town, London.
Biografie
Amy Winehouse (* 14. September 1983 in London; † 23. Juli 2011 ebenda) war eine britische Sängerin und Songschreiberin — und eine der unverwechselbarsten Stimmen der Popgeschichte. Sie verband Jazz, Soul und Rhythm and Blues mit Texten, die kompromisslos von ihrem eigenen Leben erzählten. Nur zwei Studioalben hat sie veröffentlicht, doch sie genügten, um eine ganze Generation von Sängerinnen zu prägen. Wer Amy Winehouse hört, hört keine Rolle — sondern einen Menschen.
Eine Kindheit voller Jazz
Amy Jade Winehouse wuchs in Southgate im Norden Londons auf. Ihr Vater Mitch fuhr Taxi, ihre Mutter Janis arbeitete als Apothekerin — und zu Hause liefen die Jazz-Platten, die Amy von klein auf begleiteten. Mit zwölf kam sie auf die Sylvia Young Theatre School, als Teenager sang sie im National Youth Jazz Orchestra. Zwischen Standards und Swing schulte sie dort die Stimme, die später niemand mehr verwechseln sollte.
„Frank“ — eine Stimme stellt sich vor
Am 20. Oktober 2003 erschien ihr Debütalbum „Frank“ bei Island Records. Sie war zwanzig Jahre alt und klang doch, als hätte sie schon ein ganzes Leben hinter sich: jazzgetragen, frech, verletzlich. Die Kritik horchte auf — „Frank“ wurde 2004 für den Mercury Prize nominiert, und im Mai 2004 erhielt sie für „Stronger Than Me“ den Ivor Novello Award, einen der angesehensten Songwriting-Preise Großbritanniens.

Wer sie in dieser Zeit auf der Bühne erlebte — wie beim North Sea Jazz Festival in Den Haag im Juli 2004 —, sah eine junge Frau mit offenem Haar und großem Lachen, die schon alles mitbrachte, was ihre Kunst ausmachte: Witz, Wärme und eine Stimme, die man nicht mehr vergaß.
„Back to Black“ — das Album ihres Lebens
Drei Jahre später hatte sie ihren eigenen Klang gefunden. Am 27. Oktober 2006 erschien „Back to Black“, produziert von Salaam Remi und Mark Ronson: der Sound der 1960er — Soul, Girl-Groups, Bläser —, getragen von Texten, die schonungslos ehrlich von Liebe und Verlust erzählten. Songs wie „Rehab“, „You Know I’m No Good“, „Tears Dry on Their Own“ und „Love Is a Losing Game“ machten das Album zum Welterfolg: Platz 1 in 20 Ländern, meistverkauftes Album des Jahres 2007 in Großbritannien, bis heute über 20 Millionen verkaufte Exemplare.

Der Sommer 2007 gehörte ihr. Mit hochgestecktem Beehive, geschwungenem Eyeliner und ihrer Band stand sie auf den großen Festivalbühnen Europas und Amerikas — ein Stil, der sofort zum Markenzeichen wurde, und Konzerte zwischen rauer Energie und stiller Verletzlichkeit. Im Oktober 2007 stieg „Valerie“, ihr Duett mit Mark Ronson, bis auf Platz 2 der britischen Charts. Im selben Jahr heiratete sie Blake Fielder-Civil; die Ehe wurde 2009 geschieden.
Fünf Grammys in einer Nacht
Am 10. Februar 2008 schrieb Amy Winehouse Musikgeschichte. Weil ihr US-Visum nicht rechtzeitig kam, wurde sie aus den Riverside Studios in London zur Grammy-Verleihung zugeschaltet — und gewann fünfmal: Aufnahme des Jahres, Song des Jahres und Beste weibliche Pop-Gesangsdarbietung für „Rehab“, dazu Bestes Pop-Gesangsalbum und Beste neue Künstlerin. Als erste britische Frau gewann sie fünf Grammys in einer einzigen Nacht. Sie fiel ihrer Mutter in die Arme und widmete den Moment ihrer Heimatstadt: „Das ist für London!“

Aufnahmen aus jener Zeit zeigen beide Seiten dieser Jahre: die Ikone, die die ganze Welt kannte — und die junge Frau aus North London, mit einer Blume im Haar, abseits des Trubels.
Die letzten Jahre — leise Momente, große Duette
Im Januar 2011 stand sie noch einmal auf großen Bühnen und tourte durch Brasilien — wie am 8. Januar beim Summer Soul Festival in Florianópolis.

Am 23. März 2011 nahm sie in den Londoner Abbey Road Studios mit ihrem Idol Tony Bennett das Duett „Body and Soul“ für dessen Album „Duets II“ auf — es blieb ihre letzte Studioaufnahme. Bennett sagte später über sie, sie sei die Einzige ihrer Generation gewesen, die noch „auf die richtige Art“ gesungen habe. Ihren letzten öffentlichen Auftritt hatte sie am 20. Juli 2011 im Roundhouse in Camden — an der Seite ihrer Patentochter Dionne Bromfield.
Abschied
Am 23. Juli 2011 starb Amy Winehouse in ihrem Haus in Camden. Sie wurde nur 27 Jahre alt; die Untersuchung ergab später eine Alkoholvergiftung. Vor ihrem Haus wuchs in den Tagen danach ein Meer aus Blumen, Briefen und Kerzen — und weit über London hinaus nahmen Menschen Abschied von einer Stimme, die sie durch ihr eigenes Leben begleitet hatte. Ihre letzte Ruhestätte fand sie auf dem Edgwarebury Cemetery im Norden Londons.
Was bleibt
Amy Winehouse hinterließ mehr als Musik. An ihrem 28. Geburtstag, dem 14. September 2011, gründete ihre Familie die Amy Winehouse Foundation. Sie klärt junge Menschen über die Folgen von Drogen- und Alkoholmissbrauch auf und unterstützt benachteiligte Jugendliche — auch mit Musik: 2013 startete das Resilience Programme an britischen Schulen, 2015 das Studio-Projekt Amy’s Yard.
Ihre Musik lebte weiter: Das posthume Album „Lioness: Hidden Treasures“ erschien am 2. Dezember 2011 und stieg auf Platz 1 der britischen Charts ein. Im Februar 2012 wurde „Body and Soul“ mit einem Grammy als beste Pop-Darbietung eines Duos ausgezeichnet.

Und Camden hielt sie fest: Am 14. September 2014 — ihrem 31. Geburtstag — wurde im Stables Market die lebensgroße Bronzestatue des Bildhauers Scott Eaton enthüllt, mit Beehive und Hand in der Hüfte. Der Bezirk machte für sie eine Ausnahme von seiner Regel, Persönlichkeiten erst zwanzig Jahre nach ihrem Tod ein Denkmal zu widmen. Adele brachte auf den Punkt, was Amys Beispiel für eine ganze Generation von Sängerinnen bedeutete: „Ich verdanke ihr 90 Prozent meiner Karriere.“
Zwei Alben, eine Handvoll Jahre im Licht — und Lieder, die nicht alt werden, weil sie wahr sind. Für immer 27. Für immer unvergessen.
Lebensstationen
10 EreignisseGeboren in Southgate, London
1983Amy Jade Winehouse wird im Norden Londons geboren und wächst mit den Jazz-Platten ihres Vaters auf.
Debütalbum „Frank“
2003Ihr jazzgeprägtes Debüt erscheint bei Island Records — 2004 folgen eine Mercury-Prize-Nominierung und ein Ivor Novello Award.
„Back to Black“ erscheint
2006Das Album mit „Rehab“ wird ein Welterfolg: Platz 1 in 20 Ländern, über 20 Millionen verkaufte Exemplare.
Fünf Grammys in einer Nacht
2008Als erste britische Frau gewinnt sie fünf Grammys in einer Nacht — aus London zugeschaltet.
Letzte Aufnahme mit Tony Bennett
2011In den Abbey Road Studios entsteht das Duett „Body and Soul“ — ihre letzte Studioaufnahme.
Gestorben in Camden
2011Amy Winehouse stirbt mit 27 Jahren in ihrem Haus in Camden, London.
Gründung der Amy Winehouse Foundation
2011An ihrem 28. Geburtstag gründet ihre Familie die Stiftung, die junge Menschen aufklärt und fördert.
„Lioness: Hidden Treasures“
2011Das posthume Album steigt auf Platz 1 der britischen Charts ein.
Posthumer Grammy für „Body and Soul“
2012Das Duett mit Tony Bennett wird als beste Pop-Darbietung eines Duos ausgezeichnet.
Statue im Stables Market, Camden
2014An ihrem 31. Geburtstag wird die Bronzestatue von Scott Eaton enthüllt.
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Amy Winehouse (geb. Amy Jade Winehouse). Für immer unvergessen.
