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Coolio (geb. Artis Leon Ivey Jr.)

Gedenkseite von Coolio (geb. Artis Leon Ivey Jr.)

1. Aug. 1963 – 28. Sept. 2022(59 Jahre)Sterbeort:Los Angeles, Los Angeles County

US-amerikanischer Rapper und Schauspieler

Gedenkkerzen

2 Kerzen

Emoria entzündet eine Gedenkkerze im Gedenken an Coolio.

Emoria

28. September 2026

Emoria entzündet eine Gedenkkerze zum Geburtstag von Coolio.

Emoria

1. August 2026

Kondolenzbuch

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Erinnerungen

2 Erinnerungen

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🕯️ Todestag

Coolio bei einem Auftritt für US-Soldaten der Task Force Eagle, 8. November 2002

Coolio bei einem Auftritt für US-Soldaten der Task Force Eagle, 8. November 2002

Coolio beim Great GoogaMooga Festival im Prospect Park, Brooklyn, 2012

Coolio beim Great GoogaMooga Festival im Prospect Park, Brooklyn, 2012

Biografie

Auszeichnungen(1)

Grammy Award for Best Rap Solo Performance

Ausbildung(1)

Compton College

Coolio (eigentlich Artis Leon Ivey Jr.; * 1. August 1963 in Monessen, Pennsylvania; † 28. September 2022 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Rapper, Songschreiber und Schauspieler. In den 1990er-Jahren gehörte er zu den größten Namen des Hip-Hop. Sein „Gangsta's Paradise“ stand 1995 drei Wochen an der Spitze der US-Charts, wurde dort zum erfolgreichsten Song des Jahres und brachte ihm 1996 einen Grammy.

Coolio mit Sonnenbrille und den typischen abstehenden Zöpfen
Coolio beim Great GoogaMooga Festival im Prospect Park, Brooklyn, 2012. Foto: Timothy Krause, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Von Monessen nach Compton

Artis Leon Ivey Jr. wurde in Monessen geboren, einer Stadt südlich von Pittsburgh, und zog als Kind nach Compton in Kalifornien, wo er aufwuchs. Eine Zeit lang schickte ihn seine Mutter als Jugendlichen nach Nordkalifornien, weil ihr die Stadt zu gefährlich erschien. Seine Geburtsstadt vergaß er nicht: In seinem Song „I Remember“ erinnerte er sich an die Straßen von Monessen.

Zum Hip-Hop fand er nach eigenen Worten, als er „Freedom“ von Grandmaster Flash and the Furious Five hörte. Mit 15 schrieb er seinen ersten Song, mit 18 wusste er, dass er sein Leben dem Rap widmen wollte. Bevor es so weit war, besuchte er ein Community College und arbeitete als freiwilliger Feuerwehrmann und bei der Sicherheitskontrolle eines Flughafens.

Der Weg nach oben

In der Rapszene von Los Angeles trat er regelmäßig auf. 1991 schloss er sich der Gruppe WC and the Maad Circle an und nahm mit ihr das Album „Ain't a Damn Thang Changed“ auf. 1994 folgte sein eigenes Debüt bei Tommy Boy Records, „It Takes a Thief“. Das Album erreichte Platz 8 der Billboard-Albumcharts und Platinstatus, die Single „Fantastic Voyage“ – mit einem Sample aus dem gleichnamigen Lakeside-Song von 1981 und einem Video von F. Gary Gray – kam auf Platz 3 und wurde sein Durchbruch.

Gangsta's Paradise

Im August 1995 erschien „Gangsta's Paradise“, aufgenommen mit dem Sänger L.V., auf dem Soundtrack des Films „Dangerous Minds“. Der Song greift Stevie Wonders „Pastime Paradise“ von 1976 auf und beginnt mit einer Zeile aus dem 23. Psalm. Die ersten Zeilen rappte Coolio nach eigenen Worten aus dem Stegreif, den Rest schrieb er ohne abzusetzen, von der ersten bis zur dritten Strophe. Später sagte er, der Song habe geboren werden wollen und ihn dafür ausgewählt.

„Gangsta's Paradise“ stand drei Wochen auf Platz 1 der Billboard Hot 100 und beendete das Jahr 1995 als erfolgreichster Song dieser Liste. Das Video drehte Antoine Fuqua, Michelle Pfeiffer spielte darin ihre Filmrolle; auf YouTube hat es über eine Milliarde Aufrufe. 1996 gewann Coolio dafür den Grammy für die beste Rap-Solodarbietung, dazu kam eine Nominierung als Aufnahme des Jahres. Die Verleihung fiel in die Zeit des erbitterten Streits zwischen den Hip-Hop-Szenen der beiden Küsten – Coolio nahm den Preis ausdrücklich im Namen der ganzen Hip-Hop-Gemeinschaft entgegen, von West- und Ostküste und aus aller Welt. 2021 zählte Billboard den Song zu den 100 größten Hits in der Geschichte der Hot 100.

Das gleichnamige Album kam auf Platz 9 und erreichte Doppelplatin; daraus stammt auch „1, 2, 3, 4 (Sumpin' New)“, das Platz 5 erreichte. Insgesamt wurde Coolio sechsmal für einen Grammy nominiert.

Coolio mit Mikrofon im weißen Baseballtrikot auf einer Bühne
Coolio bei einem Auftritt für US-Soldaten der Task Force Eagle, 8. November 2002. Foto: U.S. Army, gemeinfrei (Public Domain), via Wikimedia Commons

Bühne, Fernsehen und Film

1996 nahm er „Aw, Here It Goes!“ auf, die Titelmelodie der Nickelodeon-Serie „Kenan & Kel“. Im August 1997 folgte das Album „My Soul“, das Gold erreichte. Seine Single „C U When U Get There“ baute auf dem Kanon in D von Johann Pachelbel auf und kam in den USA unter die ersten 20. Er lieh einer Figur in „Futurama“ seine Stimme und wirkte in „Batman & Robin“ mit. Im November 2002 trat er vor Soldaten der Task Force Eagle auf. 2008 begleitete ihn eine Reality-Serie in seinem Alltag als Vater. Sein letztes Album erschien 2009.

Familie

Von 1996 bis 2000 war Coolio mit Josefa Salinas verheiratet; das Paar hatte vier gemeinsame Kinder.

Abschied

Coolio starb am 28. September 2022 in Los Angeles im Alter von 59 Jahren. Sein Management schrieb, er habe die Welt mit seiner Begabung berührt und werde zutiefst vermisst werden. Ice Cube erinnerte daran, dass er Coolios Weg an die Spitze aus nächster Nähe miterlebt hatte.

Lebensstationen

2 Ereignisse

Geboren in Monessen

1963

Artis Leon Ivey Jr. kommt in Monessen, Pennsylvania, südlich von Pittsburgh zur Welt.

Gestorben in Los Angeles

2022

Coolio stirbt im Alter von 59 Jahren.

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Coolio (geb. Artis Leon Ivey Jr.). Für immer unvergessen.