Park Cemetery
Fairmount


US-amerikanischer Schauspieler
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Der Stern für James Dean auf dem Hollywood Walk of Fame in Los Angeles, fotografiert 2012

Die Fairmount High School in Fairmount, Indiana, an der James Dean 1949 seinen Abschluss machte (undatierte Aufnahme)

Virginia Brissac, Jim Backus, Ann Doran, Edward Platt and James Dean in Rebel Without a Cause trailer

Cropped screenshot of Ann Doran, James Dean and Jim Backus in the trailer for the film Rebel Without a Cause

Cropped screenshot of Natalie Wood and James Dean in the trailer for the film Rebel Without a Cause

Cropped screenshot of James Dean and Natalie Wood in the trailer for the film Rebel Without a Cause

Cropped screenshot of James Dean in the trailer for the film Rebel Without a Cause

Cropped screenshot of James Dean in the trailer for the film East of Eden

Cropped screenshot of James Dean in the trailer for the film East of Eden

Cropped screenshot of Richard Davalos and James Dean in the trailer for the film East of Eden

Cropped screenshot of Julie Harris and James Dean in the trailer for the film East of Eden

Cropped screenshot of James Dean in the trailer for the film East of Eden
James Dean (* 8. Februar 1931 in Marion, Indiana; † 30. September 1955 bei Cholame, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Er spielte nur drei große Filmrollen: Cal Trask in Jenseits von Eden, Jim Stark in …denn sie wissen nicht, was sie tun und Jett Rink in Giganten. Nur der erste dieser Filme lief zu seinen Lebzeiten im Kino; die beiden anderen kamen erst heraus, nachdem er mit 24 Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen war. Er wurde als erster Mann nach seinem Abschied für den Oscar nominiert und ist bis heute der einzige Schauspieler mit zwei solchen Nominierungen.
James Byron Dean war das einzige Kind von Winton Dean und Mildred Marie Wilson. Als er sechs Jahre alt war, zog die Familie nach Santa Monica in Kalifornien, wo der Vater als Zahntechniker arbeitete. Seine Mutter förderte ihn früh in den Künsten, mit Musik, Puppenspiel und Tanz; James lernte Geige und stand als Stepptänzer auf der Bühne. Für eines ihrer Spiele baute sie ihm ein Theater aus Pappe, und mit Papierpuppen als Darstellern erfanden die beiden abwechselnd Stücke und Geschichten.
Mildred Dean erkrankte an Krebs und starb am 14. Juli 1940 mit 29 Jahren; ihr Sohn war neun. Der Vater traute sich nicht zu, ihn allein großzuziehen, und nahm das Angebot seiner Schwester Ortense und ihres Mannes Marcus Winslow an, den Jungen in Fairmount, Indiana, aufzunehmen. Mit seiner Großmutter fuhr James im selben Zug nach Osten, der auch den Sarg seiner Mutter nach Hause brachte.
Die Winslows lebten auf einer Farm am Rand von Fairmount und führten einen Quäker-Haushalt. Sie hatten eine Tochter, Joan, sich aber immer auch einen Sohn gewünscht und nahmen James bereitwillig auf. Weil ihm ihre Schlafzimmermöbel aus Ahornholz gefielen, überließen sie ihm sogar ihr eigenes Zimmer. 1948 schrieb er in einem Aufsatz für seinen Schulleiter über seine Mutter: „Mom became ill and passed out of my life at the age of nine.“ Über seine Zukunft schrieb er: „I think my life will be devoted to art and dramatics.“

An der Fairmount High School spielte Dean Basketball und Baseball, stand in Schulaufführungen auf der Bühne und nahm an Redewettbewerben teil. Sechs Jahre lang unterrichtete ihn die Lehrerin Adeline Nall in Theater und Vortrag; sie förderte ihn, nahm ihn in Schutz, wenn er Ärger hatte, und forderte ihn heraus. Mit „The Madman's Story“, einem Monolog nach Charles Dickens, wurde er im Frühjahr 1949 Landessieger von Indiana im dramatischen Vortrag. Beim nationalen Wettbewerb Ende April in Longmont, Colorado, belegte er den sechsten Platz; ins Finale kamen nur die besten fünf. Nall sah in diesem Rückschlag später eine wichtige Lehre für seinen Weg nach New York und Hollywood. Im Mai 1949 machte Dean seinen Schulabschluss.
Nach dem Abschluss zog Dean zu seinem Vater und dessen zweiter Frau nach Kalifornien. Am Santa Monica City College belegte er zunächst Kurse zur Vorbereitung auf ein Jurastudium; 1950 wechselte er für ein Semester an die University of California in Los Angeles und studierte dort Theater. Im Januar 1951 verließ er die Universität, um ganz Schauspieler zu werden. Nach kleinen Filmrollen in Hollywood zog er nach New York; auf dem Weg dorthin besuchte er im Oktober 1951 noch einmal Adeline Nall in Fairmount.
In New York spielte er zwischen 1952 und 1955 in mehr als zwei Dutzend Fernsehproduktionen und wurde in das Actors Studio von Lee Strasberg aufgenommen. Am 3. Dezember 1952 stand er im Cort Theatre in See the Jaguar zum ersten Mal am Broadway auf der Bühne. An seinem 23. Geburtstag, dem 8. Februar 1954, hatte The Immoralist nach dem Roman von André Gide Premiere; Dean spielte den jungen Diener Bachir und erhielt für diese Rolle den Theatre World Award.
Der Drehbuchautor Paul Osborn hatte Dean in The Immoralist gesehen und ihn Elia Kazan für die Rolle des Cal Trask in Jenseits von Eden vorgeschlagen, der Verfilmung des Romans von John Steinbeck. Im März 1954 bot Kazan ihm die Rolle an. Cal ist der ungeliebte Sohn, der um die Anerkennung seines Vaters ringt. Kazan schrieb später in seiner Autobiografie, er habe Osborn gesagt: „this kid actually was Cal“. Als die beiden zu Beginn der Dreharbeiten nach Los Angeles kamen, begleitete Kazan Dean zu dessen Vater und sah, wie sehr der Sohn ihm gefallen wollte.
An seiner Seite spielten Julie Harris und Raymond Massey als sein Filmvater. In der Szene, in der der Vater das Geld zurückweist, das Cal für ihn verdient hat, sah das Drehbuch nur vor, dass Dean sich umdreht und geht. Stattdessen umarmte er Massey unter Tränen, und Kazan ließ die Kamera laufen. Der Film hatte am 9. März 1955 in New York Premiere und machte Dean zum Star; in die deutschen Kinos kam er im Juli 1955. Die Golden Globes ehrten ihn für diese Rolle 1956 mit einem Sonderpreis.
Im Februar 1955 kehrte Dean ein letztes Mal nach Fairmount zurück, begleitet vom Life-Fotografen Dennis Stock. Adeline Nall fragte ihn damals, ob sie selbst nach New York gehen solle. Nach einem langen Vortrag darüber, was für eine Kunst die Schauspielerei sei, antwortete er: „By all means.“ Sie ging und spielte zwei Jahre lang in New York Theater, abseits des Broadway.
Seit 1954 interessierte sich Dean für den Motorsport. Ende März 1955 fuhr er in Palm Springs sein erstes Rennen, im Mai folgten Bakersfield und Santa Barbara. Am 28. März 1955 begannen unter der Regie von Nicholas Ray die Dreharbeiten zu …denn sie wissen nicht, was sie tun; Dean spielte den Jugendlichen Jim Stark, an seiner Seite Natalie Wood und Sal Mineo. Ende Mai stand er bereits für George Stevens' Giganten vor der Kamera, mit Elizabeth Taylor, Rock Hudson und dem jungen Dennis Hopper, und spielte den Farmarbeiter Jett Rink. Während der Dreharbeiten zu Giganten verbot ihm Warner Brothers jedes Rennen.
Am Set von Giganten gab Dean, im Kostüm des Jett Rink, dem Schauspieler Gig Young ein kurzes Interview für die Fernsehreihe Warner Bros. Presents. Young fragte ihn nach einem Rat für junge Autofahrer, und Dean antwortete: „Take it easy driving … the life you might save might be mine.“
Am 21. September 1955 kaufte er bei Competition Motors in Hollywood einen Porsche 550 Spyder und meldete ihn für ein Rennen in Salinas am 1. und 2. Oktober an.
Am 30. September 1955 brach Dean mit dem Spyder von Los Angeles nach Salinas auf, neben ihm der deutsche Porsche-Mechaniker Rolf Wütherich. Am frühen Abend bog an einer Kreuzung bei Cholame ein entgegenkommender Wagen nach links ab und kreuzte seine Fahrbahn. Zum Anhalten blieb keine Zeit, zum Ausweichen kein Raum. James Dean wurde um 18.20 Uhr im Krankenhaus von Paso Robles für tot erklärt. Er war 24 Jahre alt. Rolf Wütherich überlebte schwer verletzt. Eine Leichenschau-Jury in San Luis Obispo kam am 11. Oktober 1955 zu dem Ergebnis, dass es ein Unfall ohne strafbare Absicht war.
Die Trauerfeier fand am 8. Oktober 1955 in der Fairmount Friends Church statt. Rund 600 Menschen waren in der Kirche, etwa 2.400 weitere versammelten sich draußen. Sechs Klassenkameraden von der Fairmount High School trugen den Sarg. Beigesetzt wurde James Dean auf dem Park Cemetery in Fairmount.
Ende Oktober 1955 kam …denn sie wissen nicht, was sie tun in die amerikanischen Kinos, in Deutschland im März 1956. Vor allem unter Jugendlichen entstand nun ein Kult um ihn. Der SPIEGEL berichtete im Oktober 1956, bei Warner Brothers kämen jeden Monat 8.000 Briefe an, adressiert an „James Dean, Hollywood“.

Giganten hatte am 10. Oktober 1956 in New York Premiere und kam im Dezember 1956 in die deutschen Kinos. Einige seiner Sätze in diesem Film musste nach seinem Tod ein anderer Schauspieler einsprechen. Für beide Filme wurde Dean als bester Hauptdarsteller für den Oscar nominiert: 1956 für Jenseits von Eden, 1957 für Giganten. Die Preise gingen an Ernest Borgnine und Yul Brynner.
In Deutschland wählten ihn die Leserinnen und Leser der BRAVO 1957, als sie zum ersten Mal ihre beliebtesten Stars kürten, zum beliebtesten Schauspieler, vor Horst Buchholz und Burt Lancaster. Im selben Jahr zeichneten ihn die Golden Globes als World Film Favorite aus. Seine deutsche Stimme war in allen drei Filmen Dietmar Schönherr.
In Fairmount erinnert ein Denkmal an ihn, dessen Inschrift mit den Worten beginnt: „This is not a monument to a rebel, those were only roles he played“. Jedes Jahr Ende September richtet die Stadt ein James-Dean-Festival aus; 2026 fand es zum 50. Mal statt.
In Cholame ließ der japanische Geschäftsmann Seita Ohnishi aus Kobe 1977 ein Denkmal aus Metall errichten, das einen Baum umschließt. Ohnishi verehrte Dean, seit er Jenseits von Eden gesehen hatte. Die Kreuzung selbst trägt seit dem 30. September 2005 den Namen James Dean Memorial Junction.

Vor dem Griffith Observatory in Los Angeles, einem Drehort von …denn sie wissen nicht, was sie tun, steht eine Bronzebüste des Bildhauers Kenneth Kendall, den Dean im Januar 1955 in seinem Atelier besucht hatte. Bei einer Gedenkfeier zu seinem 25. Todestag erinnerte der Schauspieler Martin Sheen daran, dass man Marlon Brando nachsage, er habe die Art zu spielen verändert, und fügte hinzu: „That may be true, but James Dean changed the way people lived.“
James Byron Dean kommt als einziges Kind von Winton und Mildred Dean zur Welt.
Seine Mutter stirbt mit 29 Jahren an Krebs. James wächst danach bei Onkel und Tante in Fairmount, Indiana, auf.
In „See the Jaguar“ steht Dean im Cort Theatre in New York zum ersten Mal am Broadway auf der Bühne.
Dean spielt am Broadway den Diener Bachir und erhält für die Rolle den Theatre World Award.
Elia Kazans Film nach dem Roman von John Steinbeck hat in New York Premiere und macht Dean zum Star.
Auf dem Weg zu einem Autorennen in Salinas verunglückt James Dean an einer Kreuzung bei Cholame. Er ist 24 Jahre alt.
In der Fairmount Friends Church sind rund 600 Menschen, draußen versammeln sich etwa 2.400 weitere.
Nicholas Rays Film kommt in die amerikanischen Kinos.
Er ist als bester Hauptdarsteller nominiert, als erster Mann nach seinem Tod. Den Preis erhält Ernest Borgnine.
George Stevens' Film mit Elizabeth Taylor und Rock Hudson hat in New York Premiere.
Zum zweiten Mal ist er nach seinem Tod als bester Hauptdarsteller nominiert. Den Preis erhält Yul Brynner.
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Fairmount
James Dean (geb. James Byron Dean). Für immer unvergessen.