Hendersonville Memory Gardens
Hendersonville


US-amerikanischer Country-Sänger
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18 Erinnerungen

Johnny Cash in a 1979 publicity photo for the CBS Television program The Johnny Cash Spring Special

Johnny Cash Show 1978, Kölner Sporthalle, 20. April 1978

Photo of Johnny Cash in 1977.

Photo of Johnny Cash and his son, John Carter Cash, in 1975.

Johnny Cashs Anzug und Gitarre

Johnny Cash At San Quentin 1969

Johnny Cash gravesite at Hendersonville Memory Gardens

Johnny Cash & June Carter

Publicity photo of Cass Elliot and Johnny Cash from The Johnny Cash Show.

Johnny Cash promotional picture for Sun Records, 1955.

Johnny Cash Promotional Photo for Sun Records, taken in 1955

Johnny Cash in the driver's seat of the "One Piece At a Time" Cadillac with Bruce Fitzpatrick standing at the far right.
Johnny Cash (* 26. Februar 1932 in Kingsland, Arkansas; gestorben am 12. September 2003 in Nashville) war ein US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter. Mit seiner tiefen, unverkennbaren Stimme, seinem Auftreten als „Man in Black" und Songs wie I Walk the Line und Folsom Prison Blues wurde er zu einer der prägendsten Figuren der amerikanischen Musikgeschichte – ein Künstler, dessen Werk Country, Rock, Folk und Gospel verband und der noch im hohen Alter ein Millionenpublikum jenseits seines angestammten Genres erreichte.

Cash wuchs als viertes von sieben Kindern des Farmers Raymond Cash und dessen Frau Carrie in Dyess, Arkansas, auf – einer Siedlung, die der Familie im Rahmen eines New-Deal-Programms zugewiesen worden war. Schon mit fünf Jahren arbeitete er auf den Baumwollfeldern; der frühe Tod seines älteren Bruders Jack bei einem Arbeitsunfall 1944 blieb Zeit seines Lebens für ihn prägend. 1950 trat Cash der US Air Force bei und war ab Oktober 1951 als Funker in Landsberg am Lech in Westdeutschland stationiert, wo er sich seine erste Gitarre kaufte. Im Juni 1954 wurde er als Staff Sergeant ehrenhaft entlassen und heiratete am 7. August desselben Jahres Vivian Liberto, die er während seiner Grundausbildung in San Antonio kennengelernt hatte.
In Memphis arbeitete Cash tagsüber als Vertreter für Elektrogeräte und spielte abends mit den Gitarristen Luther Perkins und Marshall Grant, den späteren Tennessee Two. Sam Phillips, Besitzer von Sun Records, nahm ihn unter Vertrag; die erste Single Hey, Porter / Cry! Cry! Cry! erschien am 21. Juni 1955. Es folgten Folsom Prison Blues im Dezember 1955 und im Mai 1956 I Walk the Line, das Platz eins der Country-Charts und die Top 20 der Pop-Charts erreichte. Am 4. Dezember 1956 nahm Cash gemeinsam mit Carl Perkins, Jerry Lee Lewis und Elvis Presley an einer legendären, unverabredeten Jam-Session in den Sun-Studios teil, die später als „Million Dollar Quartet" bekannt wurde.
Ende der 1950er-Jahre entwickelte Cash während seiner intensiven Tourneen eine schwere Abhängigkeit von Amphetaminen, Alkohol und Barbituraten. 1965 verursachte er durch einen defekten Auspuff seines Wohnmobils einen Waldbrand im Los-Padres-Nationalpark; im selben Jahr wurde er am Flughafen El Paso festgenommen, als er über tausend Amphetamintabletten aus Mexiko einzuschmuggeln versuchte. Anfang Oktober 1967 zog er sich in eine Höhle bei Chattanooga zurück, um dort zu sterben. Die Sängerin June Carter, die er seit 1956 kannte, und ihre Familie halfen ihm beim Entzug; am 11. November 1967 gab Cash sein erstes nüchternes Konzert seit über zehn Jahren.
Am 13. Januar 1968 nahm Cash im kalifornischen Folsom State Prison das Livealbum At Folsom Prison vor den Häftlingen auf – ein Konzert, das seine Karriere neu belebte und bis heute als eines der einflussreichsten Live-Alben der Musikgeschichte gilt. Wenig später, am 22. Februar 1968, machte er June Carter während eines Konzerts in London, Ontario, live auf der Bühne einen Heiratsantrag; am 1. März 1968 heirateten die beiden in Franklin, Kentucky. Am 3. März 1970 kam ihr gemeinsamer Sohn John Carter Cash zur Welt.

Von Juni 1969 bis März 1971 moderierte Cash bei ABC seine eigene Fernsehshow, in der unter anderem Bob Dylan, Joni Mitchell, Neil Young und Stevie Wonder auftraten. 1970 gab er ein Konzert im Weißen Haus für Präsident Richard Nixon – und spielte dabei nicht alle Lieder, die sich der Präsident gewünscht hatte. In den frühen 1970er-Jahren begann Cash, konsequent nur noch schwarz aufzutreten; sein Song Man in Black von 1971 gab dieser Bühnenfigur ihren Namen.


Ende der 1970er-Jahre griff Cash erneut zu Tabletten; seine Familie überredete ihn im Dezember 1983 zu einem sechswöchigen Aufenthalt im Betty Ford Center, aus dem er im Januar 1984 endgültig clean hervorging. 1988 unterzog er sich einer Herzbypass-Operation, und sein Plattenvertrag mit Columbia Records lief in einer Zeit aus, in der ältere Country-Stars aus dem Mainstream verschwanden. 1994 bot ihm der Produzent Rick Rubin einen Vertrag bei American Recordings an. Das gleichnamige, radikal reduzierte Album und die folgenden Platten der Reihe – bis hin zu American IV: The Man Comes Around im November 2002 – machten Cash noch einmal einem jungen Publikum bekannt, das ihn zuvor nicht gekannt hatte.
Ab Ende der 1990er-Jahre kämpfte Cash mit schwerer Krankheit: Eine autonome Nervenerkrankung, vermutlich in Folge von Diabetes, schwächte ihn zunehmend, hinzu kamen wiederholte Lungenentzündungen und ein fortschreitendes Glaukom. Sein letzter großer Bühnenauftritt fand im April 1999 bei einem Tribute-Konzert in seine eigene Ehre statt. June Carter Cash starb am 15. Mai 2003 im Alter von 73 Jahren an den Folgen einer Herzklappenoperation; das Paar war 35 Jahre verheiratet gewesen. Johnny Cash trat danach nur noch einmal öffentlich auf, am 5. Juli 2003. Er starb am 12. September 2003 im Baptist Hospital in Nashville an Lungenversagen, vier Monate nach seiner Frau, und wurde neben ihr auf dem Friedhof Hendersonville Memory Gardens in Tennessee beigesetzt.

Johnny Cash blieb bis zuletzt ein Musiker, der sich keiner einzelnen Schublade fügte: Er sang für Gefangene und für einen amerikanischen Präsidenten, für Country-Traditionalisten und für ein MTV-Publikum, das mit seiner Musik aufgewachsen war. Seine Stimme – tief, brüchig, unverwechselbar – trägt bis heute Songs, die von Schuld, Glauben, Liebe und Erlösung erzählen, ohne je predigend zu klingen.
John R. Cash wird als viertes von sieben Kindern des Farmers Raymond Cash geboren.
Kurz nach seiner Entlassung aus der Air Force heiratet Cash in San Antonio.
Hey, Porter / Cry! Cry! Cry! erscheint bei Sam Phillips' Label und erreicht Platz 14 der Country-Charts.
Das Livealbum At Folsom Prison entsteht vor den Insassen des kalifornischen Gefaengnisses und erreicht Platz eins der Country-Album-Charts.
Cash und June Carter heiraten in Franklin, Kentucky.
Das einzige gemeinsame Kind von Johnny und June kommt zur Welt.
Cashs Frau stirbt im Alter von 73 Jahren an den Folgen einer Herzklappenoperation. Das Paar war 35 Jahre verheiratet.
Johnny Cash stirbt im Baptist Hospital in Nashville an Lungenversagen, vier Monate nach seiner Frau.
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Johnny Cash (geb. J. R. Cash). Für immer unvergessen.