Shaar Hashomayim Cemetery
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Kanadischer Sänger und Dichter
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7 Erinnerungen

Leonard Cohens Grabstein

Leonard Cohen, during the Geneva concert of the 2008 tour.

The singer-songwriter Leonard Cohen in Venice

Leonard Cohen

Le chanteur canadien Leonard Cohen à Trouville-sur-Mer (Normandie, France) le 26 janvier 1988.

Leonard Cohen on Canada Day, 2007

Leonard Cohen
Leonard Cohen (* 21. September 1934 in Montreal, Kanada; gestorben am 7. November 2016 in Los Angeles) war ein kanadischer Dichter, Schriftsteller und Sänger. Mit seiner tiefen, im Alter fast gesprochenen Stimme und Liedern wie Suzanne, Bird on the Wire und Hallelujah wurde er zu einem der einflussreichsten Songwriter der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts – ein Künstler, dessen Werk sich über sechs Jahrzehnte zwischen Lyrik, Roman, Musik und spiritueller Suche bewegte.

Cohen wurde in eine wohlhabende, einflussreiche jüdische Familie in Westmount, einem Vorort von Montreal, geboren; sein Urgroßvater war aus Litauen eingewandert und hatte die jüdische Gemeinde der Stadt mitgeprägt. Lange bevor er als Musiker bekannt wurde, war Cohen Schriftsteller: 1956 erschien sein erster Gedichtband Let Us Compare Mythologies in einer Auflage von 500 Exemplaren, 1961 folgte The Spice-Box of Earth, das ihn vor allem in Kanada bekannt machte. 1963 veröffentlichte er den Roman The Favourite Game, 1966 den kontrovers diskutierten Beautiful Losers.
Von 1960 bis 1967 lebte Cohen zeitweise auf der griechischen Insel Hydra, wo er mehrere Jahre mit der Norwegerin Marianne Ihlen zusammenlebte, die zu seiner Muse wurde und der er später Lieder wie So Long, Marianne und Bird on the Wire widmete. Mitte der 1960er-Jahre entschied sich Cohen, Songwriter zu werden. Zurück in New York wurde er von John Hammond, dem Produzenten von Columbia Records, entdeckt; sein Debütalbum Songs of Leonard Cohen erschien Ende 1967 und enthielt mit Suzanne einen Song, den zuvor bereits die Folksängerin Judy Collins bekannt gemacht hatte. Das Album wurde in der Folk- und Songwriterszene zu einem großen Erfolg, 1969 folgte Songs from a Room mit Bird on the Wire, 1971 Songs of Love and Hate.

1994 zog sich Cohen für mehrere Jahre in das buddhistische Mount Baldy Zen Center in den Bergen bei Los Angeles zurück, arbeitete dort als Koch und Fahrer seines Lehrers Kyozan Joshu Sasaki und wurde 1996 unter dem Namen Jikan – „die Stille" – zum Zen-Mönch ordiniert. Erst 1999 verließ er das Kloster wieder.
Mitte der 2000er-Jahre wurde bekannt, dass Cohens langjährige Managerin Kelley Lynch sein Vermögen von mehreren Millionen Dollar fast vollständig veruntreut hatte. Der finanzielle Verlust gilt als wesentlicher Grund dafür, dass Cohen sich im fortgeschrittenen Alter noch einmal auf eine große Bühnenkarriere einließ: Am 11. Mai 2008 eröffnete er in Fredericton, New Brunswick, seine erste ausgedehnte Welttournee seit 15 Jahren, die sich bis 2013 fortsetzte und ihn auf Bühnen rund um die Welt zurückbrachte.
Am 21. Oktober 2016 erschien mit You Want It Darker Cohens siebzehntes und letztes Studioalbum, das in mehreren Ländern, darunter Kanada und Österreich, die Chartspitze erreichte. Nur siebzehn Tage später, am 7. November 2016, starb Leonard Cohen im Alter von 82 Jahren in seinem Haus in Los Angeles; Ursache waren Komplikationen einer Leukämieerkrankung in Verbindung mit einem Sturz.

Cohen wurde in seiner Heimatstadt Montreal beigesetzt, in der Nähe des Friedhofs, auf dem schon Generationen seiner Familie ruhten. Sein Werk – von den frühen Gedichtbänden über die melancholischen Alben der späten 1960er-Jahre bis zum dunklen, altersweisen Spätwerk – bleibt eines der literarisch anspruchsvollsten der Popmusik: ein Lebenswerk, das Zweifel, Begehren, Glauben und Verlust in gleicher Ernsthaftigkeit verhandelte.
Leonard Norman Cohen wird in eine wohlhabende juedische Familie in Westmount, Quebec, geboren.
Nach seiner Rueckkehr aus Griechenland veroeffentlicht Cohen sein erstes Album, produziert von John Hammond, mit dem Lied Suzanne.
In Fredericton, New Brunswick, gibt Cohen sein erstes grosses Konzert seit 15 Jahren - ausgeloest durch den finanziellen Verlust seines Vermoegens.
Cohens 17. und letztes Studioalbum wird veroeffentlicht und erreicht in mehreren Laendern Platz eins der Charts.
Leonard Cohen stirbt im Alter von 82 Jahren in seinem Haus, siebzehn Tage nach Erscheinen seines letzten Albums.
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Leonard Cohen (geb. Leonard Norman Cohen). Für immer unvergessen.