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Gedenkseite von Maggie Smith (geb. Margaret Natalie Smith)
Maggie Smith (geb. Margaret Natalie Smith)

Gedenkseite von Maggie Smith (geb. Margaret Natalie Smith)

28. Dez. 1934 – 27. Sept. 2024(89 Jahre)Sterbeort:Chelsea and Westminster Hospital, England

Britische Schauspielerin

Gedenkkerzen

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Emoria entzündet eine Gedenkkerze im Gedenken an Maggie Smith.

Emoria

27. September 2026

Kondolenzbuch

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Erinnerungen

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🕯️ Todestag

Maggie Smith, press photograph, 1973

Maggie Smith, press photograph, 1973

Maggie Smith, studio portrait, around 1970

Maggie Smith, studio portrait, around 1970

Handprints of Dame Maggie Smith, Leicester Square, London

Handprints of Dame Maggie Smith, Leicester Square, London

Biografie

Sterbeort

Chelsea and Westminster Hospital, England

Kinder

2

Auszeichnungen(2)

Oscar für die beste HauptdarstellerinOscar für die beste Nebendarstellerin

Partner(2)

Robert StephensBeverley Cross

Maggie Smith (* 28. Dezember 1934 in Ilford; † 27. September 2024 in London) war eine britische Schauspielerin. Sieben Jahrzehnte lang stand sie auf der Bühne und vor der Kamera. Sie gewann zwei Oscars, einen Tony Award und vier Emmys – und gewann im 21. Jahrhundert als Professorin McGonagall in den „Harry Potter“-Filmen und als Violet Crawley in „Downton Abbey“ neue Bewunderer.

Maggie Smith in einer Studioaufnahme, die Wange an die Hand gelehnt
Maggie Smith in einer Studioaufnahme um 1970. Studio unbekannt; nach US-Recht gemeinfrei (Public Domain in den USA), via Wikimedia Commons

Kindheit in Oxford

Margaret Natalie Smith wurde in Ilford am östlichen Rand Londons geboren, als jüngstes von drei Kindern; ihre sechs Jahre älteren Zwillingsbrüder Ian und Alistair wurden später Architekten. 1939 wurde ihr Vater zum Kriegsdienst nach Oxford versetzt, und dort wuchs sie auf. Sie besuchte die Schauspielschule des Oxford Playhouse, stand 1952 zum ersten Mal auf der Bühne und spielte in den Revuen, die die Universitätsstadt damals zu bieten hatte.

Den Vornamen Maggie wählte sie als Künstlernamen, weil am Theater bereits eine andere Margaret Smith auftrat. Ihr eigenes Leben fasste sie später in vier knappen Schritten zusammen: Man sei zur Schule gegangen, habe spielen wollen, habe zu spielen begonnen – und spiele noch immer.

Mit Laurence Olivier am National Theatre

Laurence Olivier erkannte ihr Talent und holte sie in das erste Ensemble seines National Theatre. Schon in dessen allererster Spielzeit 1963 stand sie im Old Vic an seiner Seite. Am National Theatre spielte sie unter anderem „Hedda Gabler“ und wirkte an den Uraufführungen von Stücken John Osbornes und Peter Shaffers mit, die heute als Klassiker gelten. Das Haus erinnerte nach ihrem Tod an ihre tiefe Intelligenz, ihre mühelose Wendigkeit und ihren scharfen Witz.

Als Desdemona war sie Oliviers Partnerin auch in der Verfilmung von „Othello“. Die Rolle brachte ihr bei der Verleihung 1966 die erste Oscar-Nominierung ein.

Zwei Oscars

Ihren Durchbruch im Kino hatte sie mit der Rolle einer charismatischen Lehrerin in Edinburgh: Für „Die besten Jahre der Miß Jean Brodie“ erhielt sie am 7. April 1970 den Oscar als beste Hauptdarstellerin. Regie führte Ronald Neame, an ihrer Seite spielte ihr damaliger Ehemann Robert Stephens.

Neun Jahre später, am 9. April 1979, folgte der Oscar als beste Nebendarstellerin für „Das verrückte California-Hotel“. Darin spielte sie ausgerechnet eine Schauspielerin, die aus England zur Oscarverleihung reist, weil sie selbst nominiert ist. Vier weitere Nominierungen kamen hinzu: für „Othello“, als Hauptdarstellerin für „Reisen mit meiner Tante“ sowie für „Zimmer mit Aussicht“ und „Gosford Park“.

Maggie Smith mit Hut und kariertem Schal, lachend
Maggie Smith auf einem Pressefoto von 1973. Studio unbekannt; nach US-Recht gemeinfrei (Public Domain in den USA), via Wikimedia Commons

Ehe und Familie

1967 heiratete sie den Schauspieler Robert Stephens. Aus der Ehe gingen die Söhne Chris Larkin und Toby Stephens hervor, die beide ebenfalls Schauspieler wurden. 1975 wurde die Ehe geschieden, und im selben Jahr heiratete Maggie Smith den Bühnenautor Beverley Cross. Die beiden blieben bis zu seinem Tod 1998 verheiratet.

Die Bühne blieb ihr Zuhause

Neben allen Filmen kehrte sie immer wieder ans Theater zurück. Auf einer Party fragte sie den Dramatiker Peter Shaffer einmal, warum er immer nur Stücke über zwei Männer schreibe, die miteinander reden. Er ging nach Hause und schrieb „Lettice and Lovage“ eigens für sie. Mit dieser Rolle gewann sie 1990 in New York den Tony Award als beste Hauptdarstellerin.

Ein neues Publikum

In den 1990er-Jahren spielte sie die Mutter Oberin in „Sister Act - Eine himmlische Karriere“, 2001 die Gräfin Constance in Robert Altmans „Gosford Park“, an der Seite von Michael Gambon und nach einem Drehbuch von Julian Fellowes.

Als Professorin Minerva McGonagall gehörte sie zu sieben der acht „Harry Potter“-Filme, und Kinder erkannten sie auf der Straße. Daniel Radcliffe, der Darsteller des Harry Potter, schrieb es ihr zu, dass er die Rolle bekam; zuvor hatten beide gemeinsam in der BBC-Verfilmung von „David Copperfield“ gespielt.

Violet Crawley

Von 2010 bis 2015 spielte sie in 70 Folgen von „Downton Abbey“ die verwitwete Gräfin Violet Crawley. Julian Fellowes, der die Serie geschaffen hatte, nannte sie nach ihrem Tod eine wahrhaft große Schauspielerin, für die zu schreiben eine Freude gewesen sei. Für die Rolle gewann sie 2011, 2012 und 2016 den Emmy; einen ersten Emmy als Hauptdarstellerin in der Sparte Miniserie und Fernsehfilm hatte sie bereits 2003 erhalten. Sie selbst gestand, die Serie nie angesehen zu haben. In den beiden Kinofilmen 2019 und 2022, zuletzt „Downton Abbey: Eine neue Ära“, kehrte sie in die Rolle zurück.

Späte Jahre und Ehrungen

Bis weit über 80 stand sie vor der Kamera. Alan Bennett schrieb ihr die Hauptrolle in „The Lady in the Van“. Sie wurde zur Dame Commander of the Order of the British Empire ernannt, eine Würde, die dem Ritterstand entspricht, und später in den Order of the Companions of Honour aufgenommen.

Abschied

Maggie Smith starb am frühen Morgen des 27. September 2024 im Alter von 89 Jahren friedlich im Chelsea and Westminster Hospital in London. Ihre Söhne beschrieben sie als einen zutiefst privaten Menschen, der am Ende Freunde und Familie um sich hatte; sie hinterließ zwei Söhne und fünf Enkelkinder. Das National Theatre, mit dem sie seit dessen erster Spielzeit verbunden war, nannte sie eine der größten Schauspielerinnen, die das Land je erleben durfte.

Bronzetafel mit den Handabdrücken von Dame Maggie Smith
Ihre Handabdrücke auf einer Bronzetafel am Leicester Square in London. Foto: R Sones, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Lebensstationen

4 Ereignisse

Geboren in Ilford

1934

Margaret Natalie Smith kommt am östlichen Rand Londons zur Welt.

Oscar als beste Hauptdarstellerin

1970

Für die Titelrolle in „Die besten Jahre der Miß Jean Brodie“.

Oscar als beste Nebendarstellerin

1979

Für „Das verrückte California-Hotel“.

Gestorben in London

2024

Maggie Smith stirbt im Alter von 89 Jahren.

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Stammbaum

  • Robert Stephens
  • Beverley Cross

Maggie Smith (geb. Margaret Natalie Smith). Für immer unvergessen.