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Paul Walker (geb. Paul William Walker IV)
Foto: Andre Luis
CC BY-SA 3.0AusschnittCommons

Gedenkseite von Paul Walker (geb. Paul William Walker IV)

12. Sept. 1973 – 30. Nov. 2013(40 Jahre)Sterbeort:Valencia, Los Angeles County

US-amerikanischer Schauspieler

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3 Kerzen

“La Familia Paul heute ist dein Geburtstag Happy Birthday nach oben 💐 du warst immer ein guter Schauspieler und sehr sympathisch du bist zu früh gegangen 🌈🌅”

Robin W.

7. Oktober 2026

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Bernd Tesche

13. September 2026

Emoria entzündet eine Gedenkkerze zum Geburtstag von Paul Walker.

Emoria

12. September 2026

Kondolenzbuch

1 Eintrag

Ich wünsche der Familie Herzliches Beileid Ich liebe die Filme mit Paul Walker und Fan Diesel Ich habe alle 10 Teile

13. September 2026

— Anonym

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Von Emoria geteilt

🎂 Geburtstag

Die Grabstätte auf dem Forest Lawn Memorial Park in den Hollywood Hills.

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Der Fast-Five-Cast im Gespräch mit einer Reporterin in Rio de Janeiro, 13. April 2011.

Der Fast-Five-Cast im Gespräch mit einer Reporterin in Rio de Janeiro, 13. April 2011.

Paul Walker (rechts) mit Dwayne Johnson, Ludacris, Jordana Brewster und Vin Diesel in Rio de Janeiro, 13. April 2011.

Paul Walker (rechts) mit Dwayne Johnson, Ludacris, Jordana Brewster und Vin Diesel in Rio de Janeiro, 13. April 2011.

Paul Walker am Strand von Ipanema in Rio de Janeiro, 13. April 2011, vor einem Interviewtermin zum fünften Teil der Reih

Paul Walker am Strand von Ipanema in Rio de Janeiro, 13. April 2011, vor einem Interviewtermin zum fünften Teil der Reih

Paul Walker im Februar 2006.

Paul Walker im Februar 2006.

Paul Walker bei der Vorstellung des vierten Fast-&-Furious-Films am Leicester Square in London, 19. März 2009.

Paul Walker bei der Vorstellung des vierten Fast-&-Furious-Films am Leicester Square in London, 19. März 2009.

Biografie

Todesursache

Straßenverkehrsunfall

Kinder

1

Religion

Christentum

Grabstätte

Forest Lawn Memorial Park

Auszeichnungen(1)

MTV Movie Award for Best On-Screen Duo

Ausbildung(1)

Village Christian School (California)

Paul Walker (* 12. September 1973 in Glendale, Kalifornien; gestorben am 30. November 2013 in Valencia bei Santa Clarita) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Einem weltweiten Publikum wurde er als Brian O'Conner in der Filmreihe The Fast and the Furious bekannt. Wer ihn näher kannte, beschrieb ihn allerdings kaum je zuerst als Schauspieler: Walker hatte Meeresbiologie studiert, arbeitete auf Forschungsschiffen mit, erwarb einen Rettungssanitäter-Schein und gründete eine Hilfsorganisation, die bis heute nach Katastrophen ausrückt. Sein eigenes Kurzprofil im Internet nannte ihn in dieser Reihenfolge: Draußen-Mensch, ozeansüchtig, adrenalinsüchtig - und ganz zum Schluss, im Nebensatz, jemand, der nebenbei ein bisschen schauspielere.

Paul Walker bei einer Filmvorstellung in London im März 2009
Paul Walker bei der Vorstellung des vierten Fast-&-Furious-Films am Leicester Square in London, 19. März 2009. Foto: Andre Luis, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Ein Junge aus dem Talkessel

Paul William Walker IV war das älteste von fünf Kindern und trug den Namen seines Vaters, seines Großvaters und seines Urgroßvaters. Geboren wurde er in Glendale, aufgewachsen ist er größtenteils in Sunland-Tujunga, einem Stadtteil im Norden von Los Angeles, gut vierzig Kilometer landeinwärts. Das ist ein Detail, das später eine Rolle spielt: Der Mann, den man mit dem Meer verbindet, wuchs in einem trockenen Talkessel auf.

Sein Vater arbeitete im Kanal- und Rohrleitungsbau, ein Betrieb, den bereits der Großvater gegründet hatte. Seine Mutter Cheryl hatte als Model gearbeitet. Beide gaben ihre Berufe auf, als sie heirateten - Walker erzählte diese Abmachung Jahre später selbst in einem Interview. Die Familie gehörte der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage an; Walker beschrieb seine Erziehung als eine Mischung aus evangelikaler Highschool und traditionellem Elternhaus, in dem Struktur und Verzicht selbstverständlich waren.

Vor der Kamera, bevor er sich entscheiden konnte

Dass Walker überhaupt vor eine Kamera kam, war ein Zufall. Die frühere Agentin seiner Mutter wollte diese zurück in die Modelarbeit holen; als Cheryl Walker ihr Baby erwähnte, bat die Agentin, es einfach mitzubringen. Mit etwa zwei Jahren stand Walker das erste Mal vor einer Kamera. Seine Mutter wurde seine Managerin und fuhr ihn bis in die Grundschulzeit zu Werbeaufnahmen. Niemand sah darin eine Laufbahn - das Geld war als Rücklage für sein Studium gedacht.

Mit dreizehn bekam er seine erste Hauptrolle in der Sitcom Throb, wurde nach der ersten Staffel aber ersetzt. Anfang der Neunziger spielte er gut ein Jahr lang in der Serie The Young and the Restless. Danach ging es abwärts. Walker brauchte seine Ersparnisse auf und verschuldete sich. Über diese Zeit sagte er später mit der ihm eigenen Schroffheit gegen sich selbst, er habe zehn Jahre zuvor aus einer Garage heraus gelebt. Zurück in den Beruf holte ihn kein Regisseur, sondern ein Casting-Direktor, der sich an den früheren Kinderdarsteller erinnerte, ihn heraussuchte und ihm 1996 eine Rolle in Touched by an Angel verschaffte. Alles danach, sagte Walker, sei Ausbildung im laufenden Betrieb gewesen.

Ein einziger Film

Es gibt einen Satz von ihm, der sein ganzes Verhältnis zu Hollywood zusammenfasst. Er habe gedacht, sagte Walker, er drehe einen einzigen Film, zahle davon seine Studienkredite ab und gehe dann zurück an die Universität, um seinen Abschluss zu machen. Es habe nur nie aufgehört.

Nach Pleasantville (1998) kamen so viele Angebote, dass er nicht mehr zurückkehrte. Varsity Blues, She's All That, The Skulls und Joy Ride folgten in schneller Reihenfolge. Die Rolle, die alles veränderte, entstand aus einem Gespräch: Nach den Dreharbeiten zu The Skulls fragten ihn Regisseur Rob Cohen und Produzent Neal H. Moritz, was er als Nächstes machen wolle. Walker antwortete, sein Traumprojekt wäre eine Mischung aus Days of Thunder und Donnie Brasco - er wolle zugleich verdeckter Ermittler und Rennfahrer sein. Die Filmemacher legten ihm daraufhin einen Zeitschriftenartikel über illegale Straßenrennen vor. Er sagte sofort zu.

Brian O'Conner

The Fast and the Furious kam 2001 in die Kinos und machte Walker weltweit bekannt. Er spielte Brian O'Conner in insgesamt sechs Filmen der Reihe, die zu einer der erfolgreichsten Serien der Kinogeschichte wurde. Am 17. März 2009 lief er für den vierten Teil im UCI Kinowelt Ruhr Park in Bochum über den roten Teppich, gemeinsam mit Vin Diesel, Michelle Rodriguez, Jordana Brewster und Regisseur Justin Lin - zwei Tage vor der Vorstellung in London. In Deutschland sprach ihn über alle sechs Filme hinweg David Nathan, dieselbe Stimme, die hierzulande auch Johnny Depp und Christian Bale spricht.

Mit dem Ruhm selbst haderte Walker offen. Er sei sich darüber im Klaren, sagte er 2003, dass er anfangs vor allem als hübsches Gesicht besetzt worden sei - das sei bitter, aber wahr gewesen. Und Regisseur James Wan erinnerte sich, Walker habe es oft geradezu gehasst, über Hollywood zu sprechen; er habe damit möglichst wenig zu tun haben wollen.

Paul Walker mit dem Ensemble des fünften Films am Strand von Rio de Janeiro
Paul Walker (rechts) mit Dwayne Johnson, Ludacris, Jordana Brewster und Vin Diesel in Rio de Janeiro, 13. April 2011. Foto: Jack Zalium, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Das Meer, das immer da war

Die Leidenschaft, die sein Leben eigentlich bestimmte, war älter als jeder Film. Die Familie konnte sich kein Haus am Wasser leisten - also sah der Junge Jacques Cousteau im Fernsehen und baute zu Hause aufwendige Aquarien. Meeresbiologie belegte er später an Colleges in Südkalifornien. Einen Abschluss machte er nie; die Filme kamen dazwischen.

Also holte er sich das Meer auf anderem Weg. 2006 trat er in den Vorstand der Billfish Foundation ein. 2010 fuhr er für eine Reihe von National Geographic elf Tage lang vor die mexikanische Isla Guadalupe, wo ein Forschungsteam Weiße Haie fing, markierte und wieder freiließ. Bemerkenswert ist, wie er dort geführt wurde: In der Pressemitteilung des Senders steht unter seinem Zitat nicht „Schauspieler", sondern deckhand - Decksmann. Er schrubbte das Deck und half, die Tiere auf die Hebeplattform zu wuchten. Über diese Arbeit sagte er, zitiert vom Monterey Bay Aquarium, er würde die Schauspielerei aufgeben, um das hauptberuflich zu tun.

Paul Walker vor dem Meer am Strand von Ipanema
Paul Walker am Strand von Ipanema in Rio de Janeiro, 13. April 2011. Foto: Jack Zalium, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Sich selbst beschrieb er ohnehin lieber anders: als Wissenschaftstyp, als Nerd, zuständig für Geologie, Botanik und Meereskunde. In seinen letzten Jahren gab er die Jagd auf und fotografierte stattdessen Wildtiere. Kurz vor seinem Tod hatte er mit Vogelbeobachtung und Botanik angefangen.

Reach Out Worldwide

Im Januar 2010 bebte die Erde in Haiti. Walker trommelte einige Ärzte und Feuerwehrleute zusammen und flog hin; fünf Tage nach dem Beben landete das Team in Port-au-Prince und arbeitete nach eigener Darstellung schon eine Dreiviertelstunde später an einem Waisenhaus außerhalb der Stadt. Aus dieser Reise entstand im selben Jahr Reach Out Worldwide, eine Organisation, die Ersthelfer, Ärzte, Pflegekräfte, Feuerwehrleute und Handwerker in Katastrophengebiete bringt. Walker wollte dabei nicht nur Geldgeber sein: Er erwarb einen Rettungssanitäter-Schein und überlegte, dafür noch einmal zur Schule zu gehen.

Über seine eigenen Einsätze sprach er nicht. Der Betriebsleiter der Organisation sagte zwei Tage nach Walkers Tod, es sei überhaupt das erste Mal, dass sie darüber redeten, wie eng er eingebunden gewesen sei - er habe es ihnen nie erlaubt.

Wie dieses Zurückhalten aussah, zeigt eine Begebenheit aus einem Juweliergeschäft in Santa Barbara. Ein aus dem Irak heimgekehrter Soldat und seine Frau sahen sich dort einen Ring an, der ihr Budget überstieg, und gingen wieder. Kurz darauf rief eine Verkäuferin an: Der Ring sei bezahlt. Walker hatte den Filialleiter gerufen und gesagt, der Ring, den die beiden sich angesehen hätten, gehe auf seine Rechnung - unter der Bedingung, dass sein Name nicht falle. Das Paar erfuhr erst nach seinem Tod, wer der Fremde gewesen war.

Der Vater

Am 4. November 1998 wurde seine Tochter Meadow Rain Walker geboren. Sie wuchs bei ihrer Mutter auf Hawaii auf und zog 2011, mit dreizehn, zu ihrem Vater nach Kalifornien. Über sie sagte er im November 2013, sie sei das Beste, was er gerade habe. Meadow Walker hat später beschrieben, was ihr von ihm geblieben ist: Das Erste, was man von einem Menschen vergesse, sei seine Stimme - und sie habe das Glück, die Stimme ihres Vaters in vielen Filmen zu besitzen.

Porträtaufnahme von Paul Walker aus dem Jahr 2006
Paul Walker im Februar 2006. Foto: m anima, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Der 30. November 2013

An diesem Samstag fand in der Werkstatt Always Evolving in Valencia eine Spendenveranstaltung seiner Hilfsorganisation statt, zugunsten der Opfer des Taifuns Haiyan, der drei Wochen zuvor die Philippinen getroffen hatte. Der Eintritt kostete ein unverpacktes Spielzeug im Wert von zehn Dollar oder eine Spende in gleicher Höhe. Über dreihundert Menschen kamen. Anwesende beschrieben Walker als sichtlich überwältigt von der Resonanz; er verbrachte den Nachmittag im Gespräch mit Besuchern und Mitarbeitern. Am frühen Nachmittag stieg er als Beifahrer in den Wagen seines Freundes und Geschäftspartners Roger Rodas. Wenige hundert Meter entfernt verunglückte das Fahrzeug. Beide Männer kamen ums Leben; Walker wurde 40 Jahre alt.

Zwei Wochen später kam ein Film in die Kinos, dessen Starttermin längst feststand: Hours, ein Kammerspiel, das Walker fast im Alleingang trägt. Er spielt darin einen Vater, der nach dem Hurrikan Katrina im evakuierten New Orleans zurückbleibt und sein neugeborenes Kind am Leben hält, indem er von Hand einen Generator kurbelt.

Was danach geschah

Die Dreharbeiten zu Furious 7 waren zu diesem Zeitpunkt nicht abgeschlossen. Das Studio entschied, den Film zu Ende zu bringen. Die Arbeit an Walkers Stelle wurde auf drei Menschen verteilt: sein Bruder Caleb übernahm vor allem Statur und Gestik, sein Bruder Cody die Augen, der Schauspieler John Brotherton das Spiel. Weta Digital baute rund 350 Einstellungen; etwa 260 davon mit einem am Computer erzeugten Gesicht, rund 90 aus vorhandenem, neu ausgeleuchtetem Material. Einen dreidimensionalen Scan des Schauspielers hatte es nie gegeben. Der zuständige Leiter beschrieb das Ziel dieser Arbeit als Selbstauslöschung: Wenn sie gelinge, denke im Kino niemand an die Technik, sondern verabschiede sich von Paul Walker.

Für den Abspann entstand See You Again. Charlie Puth, der Walker nie begegnet war, schrieb den Text aus einem eigenen Verlust heraus - sein bester Freund war ein Jahr zuvor bei einem Motorradunfall gestorben. Das Lied wurde 2015 der weltweit meistverkaufte Song des Jahres. In Deutschland sprang es von Platz 39 direkt an die Spitze und hielt sich dort drei Wochen; in Österreich und der Schweiz stand es je sechs Wochen auf Platz eins. Am 10. Juli 2017 wurde das dazugehörige Video mit knapp 2,9 Milliarden Aufrufen das meistgesehene auf YouTube überhaupt und beendete damit die 1.689 Tage währende Spitzenposition von Gangnam Style. Inzwischen steht es bei über sieben Milliarden Aufrufen - das zweitmeistgesehene Musikvideo der Welt. Sein Kommentarbereich hat über Jahre als eine Art offene Gedenkseite funktioniert.

Vermächtnis

Reach Out Worldwide gibt es weiterhin. Sein Bruder Cody Walker führt die Organisation heute als Geschäftsführer; seit der Gründung kamen rund 93 Einsätze in mehr als dreizehn Ländern zusammen, zuletzt eine Hochwasserhilfe in Ohio im Sommer 2026. Im Jahr nach Walkers Tod vervierfachten sich ihre Einnahmen.

An seinem 42. Geburtstag, dem 12. September 2015, gründete seine damals sechzehnjährige Tochter Meadow die Paul Walker Foundation. Sie vergibt seither jedes Jahr ein Stipendium an junge Menschen, die sich für Meeresschutz, Umweltschutz und Nachhaltigkeit einsetzen - für genau das also, wofür ihr Vater die Schauspielerei hätte aufgeben wollen. Das Monterey Bay Aquarium, eines der wichtigsten Meeresforschungshäuser der Vereinigten Staaten, verabschiedete ihn seinerzeit mit einem einzigen Satz: Der Ozean habe einen Freund verloren. Es stiftete später einen nach ihm benannten Preis für Engagement zum Schutz der Meere.

Und vor der mexikanischen Isla Guadalupe, dort, wo er als Decksmann an Bord gewesen war, schwimmt ein Weißer Hai, dem ein Forschungsinstitut wenige Tage nach seinem Tod einen Namen gab. Er trägt ihn bis heute im Katalog der dort einzeln erfassten Tiere: Paul Walker.

Lebensstationen

17 Ereignisse

Geboren in Glendale

1973

Paul William Walker IV kommt in Glendale, Kalifornien, als ältestes von fünf Kindern zur Welt. Er wächst im Stadtteil Sunland-Tujunga im Norden von Los Angeles auf, weit im Landesinneren.

Erste Aufnahmen als Kindermodel

1975

Mit etwa zwei Jahren steht Walker zum ersten Mal vor einer Kamera. Seine Mutter Cheryl, selbst Model, fährt ihn bis in die Grundschulzeit zu Castings; das Honorar ist als Rücklage für sein Studium gedacht.

Erste Hauptrolle in der Serie Throb

1986

Mit dreizehn spielt Walker in der Sitcom Throb die Rolle des Jeremy Beatty. Nach der ersten Staffel wird er ausgetauscht.

Rolle in The Young and the Restless

1992

Gut ein Jahr lang spielt Walker in der Serie The Young and the Restless den Brandon Collins. Danach folgt eine Phase, in der er seine Ersparnisse aufbraucht und sich verschuldet.

Rückkehr vor die Kamera

1996

Ein Casting-Direktor erinnert sich an den früheren Kinderdarsteller, sucht ihn heraus und besetzt ihn in einer Folge von Touched by an Angel. Walker beschreibt die Zeit danach als Ausbildung im laufenden Betrieb.

Pleasantville

1998

Mit Pleasantville gelingt Walker der Anschluss an das Kino. In den beiden folgenden Jahren spielt er in Varsity Blues, She's All That, The Skulls und Joy Ride.

The Fast and the Furious

2001

Als Undercover-Polizist Brian O'Conner wird Walker international bekannt. Die Genre-Idee stammt aus einem Gespräch nach den Dreharbeiten zu The Skulls: Auf die Frage nach seinem Traumprojekt nannte er eine Mischung aus Days of Thunder und Donnie Brasco.

Vorstand der Billfish Foundation

2006

Walker engagiert sich im Vorstand der Billfish Foundation für den Schutz von Speerfischen. Meeresbiologie hatte er zuvor an Colleges in Südkalifornien belegt.

Fünf Tage nach dem Beben in Haiti

2010

Nach dem Erdbeben in Haiti landet Walker mit einem selbst zusammengestellten Team aus Ärzten und Feuerwehrleuten in Port-au-Prince. Daraus entsteht im selben Jahr die Hilfsorganisation Reach Out Worldwide.

Elf Tage auf dem Forschungsschiff

2010

Für die National-Geographic-Reihe Expedition Great White fährt Walker vor die mexikanische Isla Guadalupe. Die Pressemitteilung des Senders führt ihn nicht als Schauspieler, sondern als Decksmann.

Erster Einsatz im eigenen Land

2011

Nach dem Tornado in Tuscaloosa, Alabama, räumt das Team von Reach Out Worldwide Trümmer und deckt Dächer ab - der erste Inlandseinsatz der Organisation.

Verstorben in Valencia, Los Angeles County (Straßenverkehrsunfall)

2013

Abschied in Valencia

2013

Paul Walker stirbt im Alter von 40 Jahren bei einem Verkehrsunfall in Valencia bei Santa Clarita. Er kam von einer Spendenveranstaltung seiner Hilfsorganisation für die Opfer des Taifuns Haiyan.

Hours kommt in die Kinos

2013

Zwei Wochen nach seinem Tod startet Hours, ein Kammerspiel, in dem Walker einen Vater spielt, der nach dem Hurrikan Katrina sein neugeborenes Kind am Leben hält.

Furious 7

2015

Der Film wird ohne ihn zu Ende gebracht. Seine Brüder Caleb und Cody stehen als Doubles ein; das Abschiedslied See You Again wird weltweit zum meistverkauften Song des Jahres.

Die Stiftung seiner Tochter

2015

An Walkers 42. Geburtstag gründet seine damals sechzehnjährige Tochter Meadow die Paul Walker Foundation. Sie vergibt bis heute jedes Jahr ein Stipendium für Meeres- und Umweltschutz.

Das meistgesehene Video der Welt

2017

See You Again wird mit knapp 2,9 Milliarden Aufrufen zum meistgesehenen YouTube-Video und beendet die 1.689 Tage lange Spitzenposition von Gangnam Style.

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Paul Walker (geb. Paul William Walker IV). Für immer unvergessen.