“Zu früh gegangen
Danke für deine Musik !
Du warst wirklich eine One in a million
Ruhe weiter in Frieden Baby Girl”
Lisa
27. August 2026
Ohne Nachricht
Ranona Niederer
25. August 2026
“Ich hoffe da wo du bist geht es dir gut mein Engel Aaliyah 🩷🩷😔 Ruhe in Frieden Babygirl
”
Celeste
25. August 2026
“🌻”
Ramona Drawski
25. August 2026
“Meine Jugend hast du begleitet und du bleibst unvergessen”
Christiane Herr
25. August 2026
“R.I.P. Beautiful Angel”
Stefanie JOESTEN
25. August 2026
Emoria entzündet eine Gedenkkerze im Gedenken an Aaliyah.
Emoria
25. August 2026
Ohne Nachricht
Sharlene
24. August 2026
Ohne Nachricht
Alina
24. August 2026
Kondolenzbuch
1 Eintrag
„
Forever Missed
Aaliyah, there are no words beautiful enough to describe how deeply you are missed. Even after all these years, your absence still hurts, and somehow your presence can still be felt in the smallest moments.
You were here for such a short time, yet you left something behind that will never fade. Your voice, your smile, your kindness, your talent — everything about you remains alive in the hearts of the people who love you.
Sometimes I wish I could go back to a time when the world still had you in it, just to hear your voice one more time and see you smile again. It hurts knowing that you never got to see how much more you could have achieved and how many more lives you could have touched.
You were more than an incredible artist. You were a beautiful soul, and your light was far too special to ever be forgotten.
I miss you, Aaliyah. More than words could ever express.
Gone from this world, but never from our Hearts 🕊️🩷 Forever loved. Forever missed. Forever Aaliyah.
25. August 2026
— Celeste P
Sonstige
Erinnerungen
5 Erinnerungen
Von Emoria geteilt
🕯️ Todestag
Aaliyahs Grabstätte auf dem Ferncliff Cemetery — Februar 2026
Ein stiller Moment — Berlin, 14. Mai 2000
Aaliyah im Gespräch — Berlin, 14. Mai 2000
Aaliyah lacht — Berlin, 14. Mai 2000
Aaliyah, die Hand an der Wange — Berlin, 14. Mai 2000
MTV Video Music Awards/Best Female VideoMTV Video Music Awards/Best Video from a FilmAmerican Music Award for Favorite Soul/R&B AlbumSoul Train Music Award for Best R&B/Soul Single, FemaleImage Award/Beste KünstlerinAmerican Music Award for Favorite Soul/R&B Female Artist
Partner(1)
Damon Dash
Ausbildung(1)
Detroit School of Arts
Aaliyah Dana Haughton (* 16. Januar 1979 in Brooklyn, New York; † 25. August 2001 in Marsh Harbour, Abaco, Bahamas) war eine US-amerikanische Sängerin, Schauspielerin und Tänzerin. In gut sieben Jahren als Künstlerin veröffentlichte sie drei Alben, spielte zwei Hauptrollen im Kino und veränderte den Klang des R&B so gründlich, dass er nach ihr anders klang als vor ihr. Sie wurde zweiundzwanzig Jahre alt.
Ein Name wie ein Versprechen
Aaliyah kam am 16. Januar 1979 in Brooklyn zur Welt, als jüngeres von zwei Kindern von Diane und Michael „Miguel“ Haughton. Der Vater arbeitete in einem Lagerhaus, die Mutter hatte selbst gesungen und blieb bei den Kindern. Ihr Name ist die weibliche Form des arabischen „Ali“ und bedeutet „die Höchste, die Erhabenste, die Beste“. Aaliyah nannte ihn schlicht schön, sagte, sie sei sehr stolz darauf, und dass sie sich jeden Tag Mühe gebe, ihm gerecht zu werden.
Als sie fünf war, zog die Familie nach Detroit. Dort wuchs sie mit ihrem älteren Bruder Rashad auf, dort meldete ihre Mutter sie zum Gesangsunterricht an, und dort sang sie zum ersten Mal vor Menschen: auf Hochzeiten, im Kirchenchor, bei Wohltätigkeitsveranstaltungen. Sie besuchte die katholische Gesu Elementary School. In der ersten Klasse bekam sie eine Rolle im Schulstück Annie. Danach stand für sie fest, was sie werden wollte.
Die Zehnjährige, die nicht gewann
1989 trat Aaliyah in der landesweit ausgestrahlten Talentshow Star Search auf und sang My Funny Valentine. Sie gewann nicht. Der Auftritt machte sie trotzdem hungrig: Sie begann vorzusprechen, ihre Mutter entschied, den Nachnamen wegzulassen. Mit elf stand sie in Las Vegas neben Gladys Knight auf der Bühne, die mit ihrem Onkel Barry Hankerson verheiratet gewesen war. Der Rapper Tupac Shakur, der sie bei einem dieser Konzerte singen sah, wollte sie daraufhin unter Vertrag nehmen.
In der Schule wurde sie wegen ihrer geringen Körpergröße gehänselt. Ihre Mutter sagte ihr, sie solle froh darüber sein; mit fünfzehn hatte Aaliyah gelernt, ihre Größe zu mögen. Über die Kinder, die sie ärgerten, sagte sie später: „Man muss immer mit Leuten fertigwerden, die neidisch sind, aber es waren so wenige, dass es nicht einmal eine Rolle spielte. Die meisten Kinder haben mich unterstützt, und das war wunderbar.“ Ihr bekanntester Satz ist ein anderer: „Das Wichtigste ist, gut von sich selbst zu denken. Denn wenn du es nicht tust, tut es niemand.“
Für die Aufnahmeprüfung an der Detroit High School for the Fine and Performing Arts sang sie Ave Maria auf Latein. Sie wurde angenommen, wählte Schauspiel als Schwerpunkt und verließ die Schule 1997 mit dem bestmöglichen Notendurchschnitt. Sie erklärte auch, warum: „Ich wollte diesen Schnitt halten. Wenn man in diesem Geschäft ist, sollen Kinder nicht denken: Ich kann einfach singen und die Schule vergessen.“ Sollte es mit der Musik nicht klappen, wollte sie Musik, Musikgeschichte oder Schauspiel unterrichten — „wenn man einen Beruf wählt, muss es etwas sein, das man liebt“.
Mit vierzehn im Studio
Mit zwölf unterschrieb Aaliyah bei Blackground Records, dem Label ihres Onkels. Aufgenommen hat sie ihr erstes Album mit vierzehn. Age Ain’t Nothing but a Number erschien am 24. Mai 1994, kam bis auf Platz 18 der amerikanischen Albumcharts und verkaufte sich dort über drei Millionen Mal. Back & Forth erreichte Platz fünf der Billboard Hot 100 und stand drei Wochen an der Spitze der R&B-Charts, ihre Fassung von At Your Best (You Are Love) der Isley Brothers kam auf Platz sechs. Schon damals beschrieben Kritiker, was ihr Erkennungszeichen bleiben sollte: eine zurückgenommene, fast geflüsterte Stimme über harten Beats.
Was ihr mit fünfzehn geschah
Am 31. August 1994 wurde in Rosemont, Illinois, eine Heiratsurkunde ausgestellt, die Aaliyah mit R. Kelly verband, dem zwölf Jahre älteren Sänger und Produzenten ihres ersten Albums. In der Urkunde war sie als achtzehnjährig geführt. Sie war fünfzehn. Ihre Eltern ließen die Ehe im Februar 1995 annullieren; 1997 beantragte Aaliyah vor Gericht in Cook County, sämtliche Aufzeichnungen darüber zu löschen. Sie brach jede berufliche und private Verbindung ab und sprach öffentlich nie wieder darüber. Damon Dash, mit dem sie in ihrem letzten Lebensjahr zusammen war, sagte später, sie habe auch im Privaten kein Wort darüber verloren — nur, dass er ein schlechter Mann gewesen sei.
Ihre Mutter Diane sagte, alles, was in Aaliyahs Leben schiefgegangen sei, habe dort begonnen. Ihr Cousin Jomo Hankerson erinnerte sich, dass die Branche damals sie zur Schuldigen machte: Nach einem Album, das sich millionenfach verkauft hatte, war es plötzlich schwer, überhaupt Produzenten für die zweite Platte zu gewinnen. Er habe nie verstanden, warum der Vorwurf sie traf, bei ihrem Alter. 2021 sprach ein Bundesgericht in New York R. Kelly in neun Anklagepunkten schuldig, darunter organisierte Kriminalität und sexuelle Ausbeutung eines Kindes; Aaliyahs Fall stand im Zentrum des Verfahrens. Im Juni 2022 wurde er zu dreißig Jahren Haft verurteilt.
Sie war fünfzehn. Was danach kam, baute sie mit anderen Menschen neu auf.
Der Neuanfang mit „One in a Million“
1996 verließ Aaliyah Jive Records und unterschrieb bei Atlantic. Für ihr zweites Album holte sie zwei junge Leute, die selbst noch nichts veröffentlicht hatten: Missy Elliott und Timbaland. Missy Elliott hat später erzählt, wie nervös die beiden gewesen seien — Aaliyah hatte bereits ein millionenfach verkauftes Album, sie standen ganz am Anfang. Sie habe befürchtet, eine Diva zu treffen.
„Sie kam herein und war so warmherzig; sie gab uns sofort das Gefühl, Familie zu sein.“ — Missy Elliott
One in a Million erschien am 13. August 1996 zuerst in Frankreich, zwei Wochen später in den USA, und verkaufte sich dort mehr als drei Millionen Mal. Es ist die Platte, die den R&B der folgenden Jahre umbaute: zerhackte, stolpernde Rhythmen, kalte Synthesizer — und darüber eine Stimme, die nie drückte. Aaliyah hat ihren Gesang selbst am genauesten beschrieben: „hauchig, klangvoll, luftig. Es ist einfach, aber ich kann auf einem verrückten Track reiten.“ Ihren Sound nannte sie später „street but sweet“.
Oscars, Kino und der Rekord von „Try Again“
Am 16. Januar 1997, ihrem achtzehnten Geburtstag, lief die Folge der Serie New York Undercover, in der sie als musikalischer Gast auftrat. Im selben Jahr sang sie beim Children’s Benefit Concert im Beacon Theatre in New York und wurde Werbegesicht von Tommy Hilfiger. Für den Zeichentrickfilm Anastasia nahm sie Journey to the Past auf. Das Lied wurde für den Oscar nominiert, und am 23. März 1998 sang Aaliyah es bei der 70. Oscar-Verleihung — als bis dahin jüngste Sängerin, die bei dieser Verleihung aufgetreten ist. Sie war neunzehn.
1999 bekam sie ihre erste Kinorolle: In Romeo Must Die spielte sie an der Seite von Jet Li. Der Film kam am 24. März 2000 in die Kinos und stieg auf Platz zwei der amerikanischen Kinocharts ein. Aaliyah war auch ausführende Produzentin des Soundtracks und steuerte vier Lieder bei, darunter Come Back in One Piece mit DMX.
Eines dieser Lieder war Try Again. In der Chartwoche vom 17. Juni 2000 sprang es von Platz sechs auf Platz eins der Billboard Hot 100 — als erstes Lied der amerikanischen Chartgeschichte, das die Spitze allein durch Radioeinsätze erreichte, ohne je als Single im Handel zu sein. Elf Jahre nach der verlorenen Talentshow stand das Mädchen von damals ganz oben. Am 7. September 2000 gewann das Video dazu bei den MTV Video Music Awards in New York zwei Preise: bestes Video einer Sängerin und bestes Video aus einem Film. Für das Lied wurde sie außerdem für einen Grammy nominiert.
Aaliyah in Berlin am 14. Mai 2000 — in den Wochen, in denen Try Again in den amerikanischen Charts nach oben lief. Foto: Mikamote, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (Aaliyah-11-mika)
Wie sie klang, wie sie war
Aaliyah war Sopranistin, aber sie sang selten laut. Der Rolling Stone beschrieb das Besondere daran so: Neben ihrer Beweglichkeit und ihrem klaren Umfang sei es vor allem ihre fast übernatürliche Gelassenheit gewesen — sie habe stets gewirkt, als halte sie ihre Kraft in Reserve. Wer mit ihr arbeitete, erlebte gelegentlich etwas ganz anderes. Der Produzent Daryl Simmons sah sie vor einer Aufnahme Einsingübungen aus dem Operngesang machen: „Das war das Letzte, was ich ihr zugetraut hätte. Es hat mich umgehauen.“
Aaliyah im Gespräch, Berlin, 14. Mai 2000. Foto: Mika-photography, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons (Aaliyah-08)
Ihr Äußeres war so eigen wie ihr Gesang: weite Hosen, Sonnenbrille, viel Schwarz, das Haar über dem linken Auge — ein Rat ihrer Mutter, aus dem ihr Erkennungszeichen wurde. „Ein bisschen kantig und sexy zu sein, das bin ich“, sagte sie. „Mein Image ist keine Verkleidung.“
Als ihre Vorbilder nannte sie Michael Jackson, Stevie Wonder, Sade, Janet Jackson, Donny Hathaway, Johnny Mathis, Barbra Streisand und Whitney Houston. Thriller war ihr Lieblingsalbum, und sie sagte, nichts werde es je übertreffen. Sie war katholisch und ging zur Kirche, wenn sie zu Hause war; 2001 beschrieb sie sich als jemanden, der am liebsten daheim bleibt und „die einfachen Dinge im Leben“ mag.
Ihre Familie war fast immer dabei. Ab 1995 war ihr Vater ihr Manager, ihre Mutter half ihm, ihr Bruder Rashad und ihr Cousin Jomo Hankerson begleiteten sie bei der Arbeit. Ihre Freundin Kidada Jones erzählte, dass Aaliyahs Eltern ihr im letzten Jahr mehr Freiheit gelassen hätten und dass sie davon gesprochen habe, selbst eine Familie zu wollen.
Das rote Album und die Rollen, die kommen sollten
Für ihr drittes Album ging Aaliyah nach Australien. Tagsüber drehte sie dort ihre Rolle als Königin Akasha in Königin der Verdammten nach dem Roman von Anne Rice, nachts nahm sie im Studio auf. Aaliyah erschien am 17. Juli 2001 in den USA und stieg auf Platz zwei der Albumcharts ein. Danach hatte sie Größeres vor: die bis dahin größte Tournee ihrer Laufbahn, ihre Rolle als Zee in den beiden Matrix-Fortsetzungen, für die sie bereits einen Teil gedreht hatte, und die Hauptrolle in einer Neuverfilmung von Sparkle, die Whitney Houston produzieren wollte. Houston erinnerte sich später daran, wie begeistert Aaliyah von diesem Film gewesen sei.
Der 25. August 2001
Am 21. August 2001 kündigte Aaliyah im Fernsehen die Dreharbeiten zum Video für Rock the Boat an. Gedreht wurde zunächst in Miami, dann auf den Abaco-Inseln der Bahamas. Sie war früher fertig als geplant und wollte nicht bis zum vereinbarten Rückflug am 26. August warten.
Am Abend des 25. August 2001 startete eine zweimotorige Cessna 402B vom Flughafen Marsh Harbour Richtung Florida. An Bord waren neun Menschen. Die Maschine war um mehr als vierhundert Kilogramm überladen und trug einen Passagier mehr, als sie befördern durfte; ein anderer Pilot hörte, wie er die Reisenden vor dem Gewicht warnte und sich am Ende überreden ließ. Kurz nach dem Abheben stürzte das Flugzeug rund sechzig Meter hinter dem Ende der Startbahn ab. Niemand überlebte. Die Untersuchung ergab, dass der Pilot nicht berechtigt war, diese Maschine zu fliegen: Er hatte hunderte Flugstunden vorgetäuscht, die er nie geflogen war, und in seinem Körper fanden sich Spuren von Kokain und Alkohol. Aaliyahs Eltern klagten gegen die Betreiberfirma des Flugzeugs; das Verfahren endete mit einem außergerichtlichen Vergleich.
Der Abschied
Die Trauerfeier fand am 31. August 2001 in der Kirche St. Ignatius Loyola in Manhattan statt. Der Zug ging von der Frank E. Campbell Funeral Chapel aus, der Sarg wurde in einem gläsernen, von Pferden gezogenen Wagen gefahren; rund achthundert Menschen begleiteten ihn. Unter den Trauergästen waren Missy Elliott, Timbaland, Gladys Knight, Lil’ Kim und Sean Combs. Nach der Messe wurden zweiundzwanzig weiße Tauben freigelassen — eine für jedes Jahr ihres Lebens.
Die Trauerrede hielt ihr Bruder Rashad.
„Aaliyah, du bist gegangen, aber ich werde dich immer neben mir sehen, und ich kann dich im Sonnenlicht lächeln sehen. Wenn unser Leben vorbei ist, wenn unser Buch zu Ende ist, hoffe ich, dass Gott mich stark hält, bis ich sie wiedersehe.“ — Rashad Haughton
Danach las er die Namen der anderen Menschen vor, die in dem Flugzeug gestorben waren — Luis Morales III., Eric Forman, Anthony Dodd, Scott Gallin, Keith Wallace, Christopher Maldonado, Douglas Kratz und Gina Smith — und bat die Trauernden, auch für sie zu beten. Als ihre Mutter Diane und die übrigen Gäste die Kirche verließen, sangen sie One in a Million. Aaliyah wurde auf dem Ferncliff Cemetery in Hartsdale nördlich von New York beigesetzt.
Was danach geschah
In der Woche nach ihrem Tod stieg das Album Aaliyah von Platz 19 auf Platz eins der amerikanischen Charts. Das Video zu Rock the Boat, das sie in ihren letzten Tagen gedreht hatte, lief am 9. Oktober 2001 zum ersten Mal im Fernsehen und wurde die meistgesehene Folge in der Geschichte dieser Sendung. More Than a Woman erreichte in der Woche zum 19. Januar 2002 Platz eins in Großbritannien; Aaliyah war die erste verstorbene Sängerin an der Spitze der britischen Charts. Abgelöst wurde sie dort von George Harrison mit My Sweet Lord — das einzige Mal in der britischen Chartgeschichte, dass ein Verstorbener einen Verstorbenen von Platz eins verdrängte.
Königin der Verdammten kam am 22. Februar 2002 in die Kinos, stieg auf Platz eins der amerikanischen Kinocharts ein und ist ihr gewidmet; einige ihrer Sätze hatte ihr Bruder Rashad nachsprechen müssen. Im Dezember 2002 erschien I Care 4 U, eine Sammlung bekannter und bis dahin unveröffentlichter Lieder. Ein Teil der Einnahmen ging an den Aaliyah Memorial Fund, der Krebsforschung unterstützt: das Revlon/UCLA Women’s Cancer Research Program und ein Krebszentrum in Harlem. Der Fonds besteht bis heute.
Am ersten Jahrestag ihres Todes versammelten sich Menschen am Times Square zu einer Lichterandacht, Radiosender im ganzen Land spielten ihre Musik, und Millionen hielten eine Schweigeminute.
Aaliyah im deutschsprachigen Raum
Aaliyah an einem Tisch, den Blick gesenkt. Berlin, 14. Mai 2000. Foto: MikaV, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (Aaliyah Dana Haughton-01)
In Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde Aaliyah vor allem mit Try Again bekannt.
Try Again: Platz 5 in Deutschland (achtzehn Wochen, Gold), Platz 8 in der Schweiz, Platz 19 in Österreich.
Das Album Aaliyah: Platz 9 in Deutschland und einundvierzig Wochen in den Charts, Gold; Platz 6 in der Schweiz, auch dort Gold; Platz 21 in Österreich, dazu eine Echo-Nominierung.
Miss You stieg 2003 auf Platz 8 der deutschen Charts, das Album I Care 4 U sogar auf Platz 2.
Am 14. Mai 2000 hielt Aaliyah sich in Berlin auf. Von diesem einen Tag stammen die wenigen frei zugänglichen Fotografien, die es von ihr gibt.
Was bleibt
One in a Million gilt als eines der einflussreichsten R&B-Alben seines Jahrzehnts, und Kritiker haben Aaliyahs Art zu singen — leise, verschoben, dem Beat ausweichend statt ihn zu übertönen — als Vorlage für eine ganze Generation nach ihr beschrieben. Im Jahr 2001 gehörte „Aaliyah“ in den Vereinigten Staaten zu den hundert häufigsten Vornamen für neugeborene Mädchen.
Am 24. September 2023 wurde sie in Detroit, der Stadt ihrer Kindheit, in die National Rhythm & Blues Hall of Fame aufgenommen. Der Rolling Stone führt sie auf Platz 40 seiner Liste der zweihundert besten Sängerinnen und Sänger aller Zeiten. An ihrem Geburtstag im Januar 2025 erschien eine Aaliyah-Puppe von Mattel, im August desselben Jahres mit Gone ein bis dahin unveröffentlichtes Lied. Am 5. Juli 2026 schloss das Essence Festival of Culture in New Orleans mit einem Abend, den Missy Elliott ihr gewidmet hatte — dreißig Jahre nach One in a Million, fünfundzwanzig Jahre nach ihrem letzten Album. Aaliyahs Mutter Diane und ihr Bruder Rashad hatten ihren Segen dazu gegeben; Mýa, Ryan Destiny, Normani, Chlöe und Sevyn Streeter sangen ihre Lieder.
Aaliyahs Grabstätte im Mausoleum des Ferncliff Cemetery in Hartsdale, New York, im Februar 2026. Foto: IshizakiA, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (Aaliyah墓)
Über ihrer Tafel trägt die Wand den Namen ihres Vaters Michael „Miguel“ Haughton, der 2012 starb und neben ihr beigesetzt wurde. Davor stehen Rosen und Blumengebinde, an das Gitter geklebt hängen Fotografien, die Fremde mitgebracht haben. Ein Vierteljahrhundert nach ihrem Tod bringen Menschen noch immer Blumen zu Aaliyah.
Lebensstationen
15 Ereignisse
Geboren in Brooklyn
1979
Aaliyah Dana Haughton kommt in Brooklyn, New York, als jüngeres von zwei Kindern von Diane und Michael Haughton zur Welt.
Das Debütalbum erscheint
1994
Age Ain't Nothing but a Number, aufgenommen im Alter von vierzehn Jahren, kommt heraus und verkauft sich in den USA über drei Millionen Mal.
One in a Million mit Missy Elliott und Timbaland
1996
Das zweite Album erscheint zuerst in Frankreich, zwei Wochen später in den USA, und prägt den Klang des R&B der folgenden Jahre.
Auftritt bei der Oscar-Verleihung
1998
Mit Journey to the Past aus dem Film Anastasia singt Aaliyah bei der 70. Oscar-Verleihung — als bis dahin jüngste Sängerin, die bei dieser Verleihung aufgetreten ist.
Romeo Must Die kommt ins Kino
2000
Ihre erste Kinohauptrolle an der Seite von Jet Li startet auf Platz zwei der amerikanischen Kinocharts. Aaliyah ist auch ausführende Produzentin des Soundtracks.
Try Again erreicht Platz eins
2000
Als erstes Lied der amerikanischen Chartgeschichte erreicht Try Again die Spitze der Billboard Hot 100 allein durch Radioeinsätze.
Zwei MTV Video Music Awards
2000
Das Video zu Try Again gewinnt in New York die Preise für das beste Video einer Sängerin und das beste Video aus einem Film.
Das dritte Album Aaliyah erscheint
2001
Das in Australien neben den Dreharbeiten zu Königin der Verdammten aufgenommene Album steigt in den USA auf Platz zwei ein.
Gestorben auf den Bahamas
2001
Kurz nach dem Start in Marsh Harbour stürzt eine überladene Cessna 402B ab. Aaliyah und acht weitere Menschen kommen ums Leben. Sie wurde 22 Jahre alt.
Trauerfeier in Manhattan
2001
In der Kirche St. Ignatius Loyola nehmen rund achthundert Menschen Abschied. Nach der Messe werden zweiundzwanzig weiße Tauben freigelassen, eine für jedes Lebensjahr.
More Than a Woman an der Spitze in Großbritannien
2002
Aaliyah ist die erste Sängerin, die nach ihrem Tod Platz eins der britischen Charts erreicht.
Königin der Verdammten kommt ins Kino
2002
Ihr zweiter Kinofilm startet auf Platz eins der amerikanischen Kinocharts. Er ist ihr gewidmet.
I Care 4 U erscheint
2002
Die Sammlung bekannter und unveröffentlichter Lieder unterstützt mit einem Teil ihrer Einnahmen den Aaliyah Memorial Fund für Krebsforschung.
Aufnahme in die National Rhythm & Blues Hall of Fame
2023
Die Ehrung findet in Detroit statt, der Stadt, in der Aaliyah aufgewachsen ist.
Hommage beim Essence Festival
2026
Missy Elliott stellt in New Orleans mit dem Segen von Aaliyahs Mutter und ihrem Bruder einen Abend aus ihren Liedern zusammen.
Traueranzeige
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Aaliyah (geb. Aaliyah Dana Haughton). Für immer unvergessen.