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Activities
Heinz Köller created the memorial page Manfred Köller
Christine Bings shared a memory for Ingbert Bings

Sieglinde W. lit a candle for Ingbert Bings

Du warst mein Mann, mein Leben, mein Licht, aus tiefster Verehrung nun dieses Gedicht: Jetzt bist du ein Engel, vermisse dich sehr. Seitdem du ins Licht gingst ist alles so schwer. Tagtäglich Gedanken, sie gelten nur dir. Ich wünsche mir innig du wärst wieder hier: Ich gehe nun weiter und muß es verschmerzen, trag dich, mein Ingbert, für immer im Herzen.
Sieglinde W. lit a candle for Ingbert Bings

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Emoria remembers Marcel Reich-Ranicki
Am 18. September gedenken wir Marcel Reich-Ranicki. Sein Abschied jährt sich zum 13. Mal. 🤍 Marcel Reich-Ranicki war Literaturkritiker und sprach im Fernsehen über Bücher. Lange davor, mit 22, heiratete er im Warschauer Ghetto. Es war der erste Tag der Deportationen. Die Ehe mit Tosia hielt 69 Jahre. Mit 9 zog er aus Polen nach Berlin. 1938 wurde er als Jude nach Polen abgeschoben. 1940 sperrten die deutschen Besatzer die Juden Warschaus ins Ghetto. Dort übersetzte Marcel Reich-Ranicki für den Judenrat, die jüdische Verwaltung, und dort lernte er Tosia kennen. Am 22. Juli 1942 diktierte die SS einen Befehl, und der Übersetzer musste ihn mitschreiben: Alle Juden Warschaus würden nach Osten umgesiedelt. Wohin, ahnte keiner: nach Treblinka, ins Vernichtungslager. Ausgenommen waren die Angestellten des Judenrats. Und ihre Ehefrauen. Er war ausgenommen. Tosia nicht. Er diktierte die Übersetzung, seine Kollegin Gustawa schrieb sie. Mitten darin hielt sie inne und sagte leise: „Du solltest Tosia noch heute heiraten.“ Er ließ Tosia holen, ein Rabbiner traute die beiden. Am selben Tag fuhren die ersten Züge. 1943 flohen Marcel Reich-Ranicki und Tosia aus dem Ghetto. Der Schriftsetzer Bolek versteckte beide bei sich und riskierte damit sein eigenes Leben. Abends erzählte er Bolek und Genia Geschichten aus Büchern. 1944 befreite die Rote Armee die beiden. 1958 zog er nach Westdeutschland, Tosia folgte ihm. Ab 1988 urteilte er im Literarischen Quartett, wie er es versprochen hatte: „liebevoll und etwas gemein, gütig und vielleicht ein bisschen bösartig, aber auf jeden Fall sehr klar und deutlich“. Im Versteck hatten ihm 2 Menschen zugehört. Jetzt waren es 900.000. 2011 nahm er Abschied von Tosia. Er sagte: „Sie fehlt mir jeden Tag, jeden Augenblick.“ 2012 lud ihn der Bundestag ein, als Deutschland der Opfer der Nationalsozialisten gedachte. Der 91-Jährige erzählte vom Befehl, den er mit 22 schreiben musste. Und von Tosia, die er an diesem Tag geheiratet hatte. Danke für die Geschichten aus Büchern. Und für die eine, die nur er erzählen konnte. Marcel Reich-Ranicki. Für immer unvergessen. 🕯️ 📷 Fotos (bearbeitet), über Wikimedia Commons: dontworry, Börne-Preis Frankfurt 2007, CC BY-SA 3.0. Dieses Video steht damit selbst unter CC BY-SA 4.0. 🎬 Hintergrundvideos: Pexels. 🎵 Musik: Johann Sebastian Bach, Präludium es-Moll BWV 853, gespielt von Kimiko Ishizaka (CC0). #MarcelReichRanicki #Literatur #Gedenktag #Erinnerung #Warschau
Light a candle for Marcel Reich-RanickiChristine Bings wrote a condolence for Ingbert Bings
Wir danken von Herzen allen, die sich in den Stunden des Abschieds mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme mit tröstenden Worten, geschrieben oder gesprochen, als Zeichen der Liebe und Freundschaft zum Ausdruck brachten. Anika und Christine
Sieglinde W. lit a candle for Ingbert Bings

Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das ich Dich sehen kann, wann immer ich will.
