
Kapuzinergruft
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Emoria erinnert an Elisabeth von Österreich-Ungarn
Heute vor 128 Jahren nahm die Welt in Genf Abschied von Kaiserin Elisabeth. 🕯️ Die meisten kennen sie als Sisi. Kaum jemand kennt das hier. ⚓ 1888 ließ sich die Kaiserin von Österreich-Ungarn in einer Hafenkneipe einen blauen Anker auf das linke Schulterblatt tätowieren. Belegt ist er im Tagebuch ihrer jüngsten Tochter Marie Valerie. Tätowierungen trugen damals Matrosen und Hafenarbeiter - keine Kaiserin. 🌊 Der Anker war das Zeichen der Seefahrer. Und Elisabeth war fast ununterbrochen unterwegs: Madeira, Korfu, die Ägäis. Am Wiener Hof hielt sie es nie lange. ✍️ Drei Jahre vor dem Anker, 1885, schrieb sie in den „Nordsee Liedern“ ihres poetischen Tagebuchs: „Eine Möwe bin ich von keinem Land, Meine Heimat nenne ich keinen Strand, Mich bindet nicht Ort und nicht Stelle; Ich fliege von Welle zu Welle.“ Sie hielt diese Gedichte zu Lebzeiten unter Verschluss. Erst Jahrzehnte später durften sie erscheinen. 🏛️ Elisabeth wurde 1837 in München geboren und mit 16 Kaiserin. Sie ließ sich in jedem ihrer Wohnsitze ein Turnzimmer mit Geräten einrichten und trainierte täglich. Das Waschen ihrer Haare dauerte einen ganzen Tag. 🕯️ Kaiserin Elisabeth wurde 60 Jahre alt. Was bleibt: • Ein Anker auf dem Schulterblatt, 1888 • Über 250 Gedichte, drei Jahrzehnte unter Verschluss • Die Krönung zur Königin von Ungarn, 1867 • Eine Frau, die nirgends ankommen wollte Für immer unvergessen. 🕯️ 📷 Fotos: Carl Pietzner nach Ludwig Angerer; Ludwig Angerer, 1862 und Biarritz 1863; Emil Rabending, 1867; eine Naturaufnahme, Fotograf unbekannt - alle gemeinfrei über Wikimedia Commons. 🎵 Musik: Gustav Mahler, „Ich bin der Welt abhanden gekommen“ - United States Navy Band, Public domain. 🎬 Hintergrund: eigene Animation aus Code, kein Stockmaterial, kein KI-Bild. 📖 Anker und Gedicht belegt über das Sisi Museum Hofburg Wien. #sisi #kaiserinelisabeth #österreich #geschichte #emoria
Entzünde eine Kerze für Elisabeth von Österreich-UngarnEmoria erinnert an Otto von Habsburg
Wusstest du das schon? Der letzte Kronprinz von Österreich-Ungarn half mit, den Eisernen Vorhang zu öffnen: Otto von Habsburg war Schirmherr des „Paneuropäischen Picknicks“ am 19. August 1989 an der ungarisch-österreichischen Grenze. Als das Tor für eine symbolische Stunde geöffnet wurde, flohen rund 660 DDR-Bürger in den Westen – einer der ersten Risse in der Mauer, Monate vor ihrem Fall.
Entzünde eine Kerze für Otto von Habsburg